Verena Osgyan
Ich weiß nicht, was Sie gerade erzählen. Sicherlich kann man darüber reden, ob wir in der Altersforschung genug machen. Sie haben etwas völlig Sachfremdes herangezogen. Herr Oetzinger hat sehr genau geschildert, welche Initiativen es im medizinischen Bereich gibt. Man kann immer noch mehr machen. Ich glaube aber, Bayern muss sich an dieser Stelle nicht verstecken. Sie zeigen aber ganz eindeutig, dass Sie sich bisher weder für Biomedizin, für Biomedizin des Alters noch für medizinische Initiativen, für die Uniklinika oder für irgendetwas hier interessiert haben. Auf Basis eines einzigen Satzes einen Antrag hinzuschmieren – es tut mir leid –, muss man sich erst einmal trauen. Das ist wissenschaftlich erbärmlich. Auf dieser Basis brauchen wir eigentlich gar nicht zu diskutieren. Wir müssen das aber fundiert tun; denn es geht ja auch um die Bürgerinnen und Bürger, die ein Anrecht darauf haben, dass ihr Geld nicht verschleudert, sondern fokussiert dort eingesetzt wird, wo dies unserer Wissenschaft, unserer Spitzenmedizin hilft. Ich möchte, dass wir in Bayern noch besser werden. Man muss sich dafür mit den Themen auch in einem Mindestmaß beschäftigen. Das vermisse ich bei Ihnen im Ausschuss seit Jahren. Auch im Plenum machen Sie sich ständig lächerlich – es tut mir leid. (Beifall bei den GRÜNEN) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Vielen Dank, Frau Kollegin Osgyan. – Nächste Rednerin ist Frau Kollegin Roswitha Toso für die Fraktion der FREIEN WÄHLER.
