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Stephan Oetzinger

CSU 23.07.2025 Sitzungen 19/57

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Altersforschung ist in der Tat ein spannendes Thema, mit dem sich auch der Forschungsstandort Bayern auseinandersetzt, gerade weil uns bewusst ist, dass wir eine Gesellschaft erleben, die aufgrund des demografischen Wandels, aber auch aufgrund des medizinischen Fortschritts immer älter wird und sich damit auch mit den Fragen des Alterns auseinandersetzen muss. Für diese Erkenntnis braucht es weder die AfD noch diesen Antrag, Herr Kollege Mang. Schauen Sie sich an, wie man sich in den letzten Jahren im Freistaat diesem Thema gewidmet hat. Vor allem wird eines deutlich: Unsere sechs bayerischen Universitätsklinika widmen sich an vielen, vielen Stellen dem Themenkomplex des Älterwerdens, einer älter werdenden Gesellschaft und der damit korrespondierenden Fragestellung, wie man damit auch in der Altersforschung umgeht. Diese sechs Universitätsklinika sind nicht nur Spitzeneinrichtungen, wenn es um die Krankenversorgung in unserem Lande geht, sondern sie sind auch Motor der spitzenmedizinischen Versorgung, des spitzenmedizinischen Fortschritts nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch darüber hinaus in Europa. Insbesondere in den letzten Jahren haben wir als Koalition aus CSU und FREIEN WÄHLERN eingedenk dessen viel in diesem Feld getan. Wir haben die Zahl der medizinischen Studienplätze ausgebaut. Wir haben ein neues Universitätsklinikum in Augsburg geschaffen, die Medizin-Campi in Oberfranken und in Niederbayern auf den Weg gebracht, und, meine Damen und Herren, wir haben die Highmed Agenda initiiert, die Rahmenbedingungen dafür schaffen soll, dass Spitzenmedizin und Spitzenforschung im Bereich der Medizin gerade im Freistaat Bayern noch prominenter platziert werden und internationale Sichtbarkeit erzielen – gerade durch zusätzliche Kooperationen und Maßnahmen, die wir als Hohes Haus begleitet haben. Ich erinnere in diesem Zusammenhang beispielsweise auch an die Anpassungen des Universitätsklinikagesetzes, an die Gründung der Munich Medicine Alliance M1 im vergangenen Jahr, über die wir uns im Hohen Haus wohlgemerkt alle einig waren, bis auf eine Partei, meine Damen und Herren, die heute der Meinung ist, uns hier Nachhilfe geben zu müssen. Die AfD, lieber Herr Mang, hat damals nicht mitgestimmt. Man muss an dieser Stelle auch unterstreichen, wie weit bei diesem Thema der Impetus Ihrer Fraktion geht, meine Damen und Herren. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN) Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass wir uns dem Thema der Altersforschung und der Auseinandersetzung mit den damit verbundenen Krankheiten widmen. Beispielsweise haben wir 2021 das Bayerische Zentrum für Krebsforschung auf den Weg gebracht. Es gibt das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen, das hier in Bayern ganz bewusst die patientennahe klinische Spitzenforschung weitertreibt. Ganz konkret mit dem Themenkomplex der Altersforschung setzen sich auch die bayerischen Universitäten und auch die Hochschulen auseinander, beispielsweise das Interdisziplinäre Zentrum an der FAU, der Lehrstuhl für Innere Medizin und Geriatrie an der LMU oder das Kooperationsnetzwerk in Regensburg aus Universität, OTH, der FAU und den Barmherzigen Brüdern. Kurzum, meine Damen und Herren: Der Freistaat Bayern steht für Spitzenmedizin, steht für Spitzenforschung in diesem Bereich und auch im Bereich der Altersforschung. Bereits in der Ausschussdebatte wurde das damals durch die Berichterstatterin, Kollegin Toso, sehr intensiv erörtert. Was wir nicht brauchen, ist Nachhilfe von der AfD und schon gleich gar nicht Ihren Antrag. Wir lehnen den Antrag ab. – Herzlichen Dank. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN) Fünfter Vizepräsident Markus Rinderspacher: Vielen Dank, Herr Kollege Dr. Oetzinger. – Nächste Rednerin ist Frau Kollegin Verena Osgyan für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Alle Reden von Stephan Oetzinger Protokoll ↗