Christiane Feichtmeier
Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Wir sprechen heute über einen mutigen Polizisten, der sich nicht nur der Pflicht verschrieben hatte, sondern auch andere schützen wollte: ein junger Mann, ein Kollege, ein Freund, ein Sohn. Der Mord an Rouven Laur hat uns alle tief erschüttert. Unsere tiefste Solidarität gilt seiner Familie und seinen Freunden. Unsere Polizistinnen und Polizisten verdienen uneingeschränkte Anerkennung, bestmöglichen Schutz und volle Unterstützung. Daran lassen wir keinen Zweifel. Das Instrumentalisieren eines tragischen Ereignisses für politische Stimmungsmache ist deshalb anmaßend, unangemessen und verachtungswürdig. Ich muss nicht erwähnen, dass ich dies entschieden ablehne. Meine Kolleginnen und Kollegen, unsere Polizei ist kein Werkzeug ideologischer Auseinandersetzungen. Wir lehnen diesen Antrag ab, weil wir für einen Staat stehen, der zusammenführt. (Beifall bei der SPD)
