Tanja Schorer-Dremel
– Aber nicht kontinuierlich, Herr von Brunn. Das zeigt, wes Geistes Kind, aber ich mache weiter. (Zuruf von der SPD: Na, na, na!) Gerade kleine Gemeinden im Alpenraum sind auf die zeitgemäße Infrastruktur angewiesen. Niemand plant neue Skigebiete im Umweltbereich bzw. in Gletscherbereichen. Das ist absolut unsinnig! Es geht um Erhalt und Weiterentwicklung für einen Tourismus, der sowohl im Sommer als auch im Winter funktioniert und Arbeitsplätze sichert; denn Naturschutz ist ein echter Auftrag, nicht nur ein grünes Etikett. Wir machen Naturschutz mit Substanz, mit Raumordnung, mit Umweltprüfung und mit verbindlichen Verfahren. Wir machen hier nicht Moralisierung auf Wahlkampfniveau. Die geplanten Änderungen schaffen mehr Verhältnismäßigkeit, ohne den Schutz aufzugeben. Ich zitiere jetzt noch mal: Wir verändern kein Jota am materiellen Umweltrecht, sondern beschleunigen Verfahren. Das kann man nicht oft genug sagen. (Florian von Brunn (SPD): Das ist falsch! – Zuruf des Abgeordneten Toni Schuberl (GRÜNE)) Wir vertrauen den Menschen vor Ort und versuchen nicht zu bevormunden, sondern zu handeln und miteinander verantwortungsvolle Politik zu machen statt reinem Framing und falschen Ansagen. Deswegen ist das Fazit hier: Wir wollen keine Showpolitik, nicht nur reine Überschriften, sondern wir machen Politik mit Sachverstand, mit Hintergrund und Gesetzesarbeit und treffen hier eine differenzierte Abwägung zwischen Naturschutz, Nutzung und Entwicklung. Wir als CSU stehen für eine Heimat, die lebendig bleibt, für eine Politik, die handelt, nicht dramatisiert. Die bayerischen Berge brauchen keine Parolen, sondern Verantwortung, und die haben wir. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN – Zuruf des Abgeordneten Florian von Brunn (SPD))
