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Andreas Birzele

GRÜNE 21.05.2025 Sitzungen 19/51

Herr Kollege Eberwein, wenn Sie sagen, es ist ein Schaufensterantrag, dann kann ich nur sagen, dass das einfach von praktischer Unkenntnis zeugt. Ich weiß nicht, wie oft Sie schon einen derartigen Antrag gestellt haben. Wie gesagt, es funktioniert in anderen Bundesländern auch. Die machen die Ausweise auch fälschungssicher. Mir ist es ein paarmal passiert. Warum? – Man muss ihn für drei, sechs, neun oder zwölf Monate beantragen. Wenn ich im Handwerk einen Vorlauf von elf oder zwölf Wochen habe, dann ist das gut, sehr gut, möchte ich fast sagen. Deswegen kann ich nicht sagen, ich gehe jetzt in Vorleistung für bis zu zwölf Monate. Ich weiß auch nicht, welches Fahrzeug in zwölf Monaten gerade im Fuhrpark vorhanden ist oder ob es kaputt ist oder nicht. Wie gesagt, das macht die Deutsche Bahn und das machen Konzertveranstalter. Es wäre durchaus ein praktikabler Schritt, den man im Sinne der Entbürokratisierung ganz leicht gehen könnte. Sie sagen, es besteht die Gefahr, dass der Ausweis mehrmals ausgedruckt wird und dann in verschiedenen Fahrzeugen verwendet wird. Hier kann ich nur sagen, dass das etwas mit Vertrauen zu tun hat. Ich könnte jetzt überspitzt sagen, man lässt auch mehrere CSUler nach wie vor einen Doktortitel machen, obwohl der teilweise bei manchen die Haltbarkeit von Frischmilch hat. (Beifall bei den GRÜNEN – Tanja Schorer-Dremel (CSU): Jetzt aber hallo! Das ist ja unterste Schublade! – Michael Hofmann (CSU): Noch tiefer kann man nicht sinken! – Zurufe von der CSU – Unruhe) Ja, das setzt ein gewisses Vertrauen voraus.

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