Ralf Stadler
Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kollegen! Ich möchte mich in aller Form entschuldigen. Das ist heute meine erste persönliche Erklärung, und ich habe nicht gewusst, dass ich außen herumgehen muss. Ich bin kurz herübergegangen, deswegen bitte um Entschuldigung. Ich glaube, das ist damit erledigt. (Unruhe) Jetzt sind Sie bitte ruhig, jetzt rede ich. Ich bin einiges gewohnt. Es gibt hier um die 203 Abgeordnete. Ich habe bis jetzt nie eine persönliche Erklärung abgeben müssen, weil alles immer im Rahmen war. Und wenn man einmal überlegt, dann merkt man, unsere Landtagspräsidentin Frau Aigner hat wirklich recht: Der Ton ist rauer geworden. (Lachen bei der SPD) Sehr rau; denn – – (Unruhe) Darf ich jetzt meine persönliche Erklärung abgeben oder nicht? Jetzt seien Sie doch einmal leise! – Ich bin ja einiges gewohnt, vor allem vom GRÜNEN-Abgeordneten Herrn Schuberl. Ich habe schon zahlreiche Anzeigen von Ihnen bekommen, Herr Schuberl. Ich glaube, es waren mindestens acht Anzeigen wegen Volksverhetzung. Keine einzige hat gefruchtet, alles wurde abgewiesen. Ich weiß auch nicht, Sie sind ein richtig verkappter Nazi-Jäger. Sie stöbern in meinen Facebook-Seiten herum. Das dürfen Sie machen; aber bitte vorher keinen Alkoholgenuss und kein Kiffen. (Beifall bei der AfD) Schauen Sie es sachlich an! Dann würden Sie bemerken, dass ich zu keiner Zeit jemanden als Parasit bezeichnet habe. Sie haben einen Verfolgungswahn. Das ist wirklich so! Sie reimen sich etwas zusammen. Wenn es stimmen würde, dann hätte ich doch eine Anzeige bekommen, oder? Schauen Sie einmal genau hin und beurteilen Sie mich sachlich. Als Jurist haben Sie das doch gelernt. Das muss doch drin sein, oder?
