Anna Rasehorn
Sehr geehrter Herr Kollege Flierl, es ist eine Erfolgsstory, und ich glaube, ich habe gerade zu Recht meine sehr begrenzte Redezeit von vier Minuten hergenommen, was für die kleinste Oppositionsfraktion eigentlich unüblich ist, um hervorzuheben, dass diese 32 Millionen eine Erfolgsstory waren; und das, obwohl wir so einen engen Haushalt haben. Aber natürlich haben die Landschaftspflegeverbände Sorge und Angst, und da sage ich: Ja, dieser Bewilligungsstopp hat sie aus heiterem Himmel getroffen. Ich glaube, es war mehr die Ankündigung, dass er da ist, obwohl wirklich sozusagen danach die Gespräche geführt worden sind, weil die Leute von heute auf morgen nicht mehr wussten: Kann ich auf mein Geld vertrauen? Kann ich nicht darauf vertrauen? Ich glaube, diesen Vertrauensbruch, auf den ich eingegangen bin, müssen wir gutmachen, weil da viele Verunsicherungen waren. (Michael Hofmann (CSU): Dann sollten Sie da auch nicht zustimmen!) Frau Goller hat es auch zu Recht gesagt: Unsere Telefone haben über Weihnachten alle Sturm geläutet. Da wurde viel Vertrauen verspielt. Daran müssen wir gemeinsam arbeiten. (Michael Hofmann (CSU): Dann lehnen Sie den Antrag ab!) Deswegen sage ich: Ja, die 32 Millionen sind ein Erfolg. (Martin Wagle (CSU): Der Antrag ist Unsinn!) Aber wir brauchen auch eine Konstante für 2026/2027, und deswegen stimmen wir da mit den GRÜNEN. Denn auch da muss das Geld gesichert werden. (Martin Wagle (CSU): Der Antrag ist Unsinn! – Michael Hofmann (CSU): Das ist inkonsequent! – Weitere Zurufe) – Dafür sind wir bekannt. (Beifall bei der SPD sowie Abgeordneten der GRÜNEN – Tanja Schorer-Dremel (CSU): Ihr müsst nicht mehr zusammenhalten!)
