Patrick Friedl
Lieber Kollege Benno Zierer, ich würde gern Folgendes wissen: Im Dezember ist es dazu gekommen, dass Anträge nicht mehr gestellt werden konnten, weil die Förderzusagen nicht mehr einzuhalten waren. Anders als in den Jahren davor war der normale Verfahrensgang für viele Landschaftspflegeverbände nicht mehr zu gehen. Das heißt, da sind Anträge offen. Daher ist es jetzt so – wir haben es gerade bestätigt bekommen –, dass mit den Anträgen, die normalerweise im Frühjahr gestellt werden, oder mit Maßnahmen, die im Frühjahr begonnen werden im Vertrauen darauf, dass man die Anträge im Herbst stellen kann, jetzt nicht begonnen wird, weil man ja nicht sicher weiß, dass man das machen kann. Das können nur Landschaftspflegeverbände tun, die irgendwelche Rücklagen haben oder Kommunen im Kreuz haben, die ihnen die Mittel geben. Jetzt möchte ich konkret wissen: Was passiert mit diesen bislang nicht geförderten Anträgen aus dem letzten Jahr? (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Die werden jetzt eingereicht!) Was passiert, wenn die mit Verpflichtungsermächtigungen ins Jahr 2026 geschoben werden? Können wir uns darauf verlassen, dass 2026/2027 diese Mittel durch zusätzliche Mittel aufgefangen werden?
