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Prof. Dr. Ingo Hahn

AfD 27.03.2025 Sitzungen 19/46

Wertes Präsidium, meine geschätzten Kolleginnen und Kollegen, liebe Bürger! Mir ist es ein großes Anliegen, mich hier im Bayerischen Landtag, im Hohen Haus, mit ein paar freundlichen Worten von Ihnen zu verabschieden. Genauso ist es mir ein großes Anliegen, ein paar versöhnliche Worte zu sprechen; denn entsprechend der Natur des Parlamentes haben wir uns hier fast sieben Jahre lang gestritten. Seit 2018 war ich im Bayerischen Landtag, und um es vorwegzunehmen: Es war eine sehr spannende Zeit, in der ich selbst sehr viel gelernt und in Summe noch mehr erlebt habe. Natürlich bin ich auch sehr stolz darauf, zur ersten Generation meiner Fraktion hier gehört zu haben oder heute noch zu gehören. Der Sprung ins kalte Wasser vor fast sieben Jahren war nicht einfach, aber hat sich gelohnt. Nun bin ich stolz darauf, dass es seit der neuen Legislaturperiode und dank der Verjüngungskur, die wir erfahren haben, noch besser klappt. (Beifall bei der AfD) Natürlich war diese erste Legislatur spannend und kräftebindend, in der ich meiner Fraktion und dem gesamten Parlament – das möchte ich betonen – über die gesamte Zeit in zwei Ausschüssen dienen durfte: im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst und im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz. Nebenbei kamen noch zwei Jahre lang der Fraktionsvorsitz zusammen mit meiner geschätzten Kollegin Katrin Ebner-Steiner sowie die Arbeit im Fraktionsvorstand über viereinhalb Jahre hinzu. Schöne und lustige Momente gab es aber ebenfalls, trotz aller politischer Auseinandersetzung. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir zum Beispiel zwei Erlebnisse: erstens die Fahrt mit dem Umweltausschuss in den Nationalpark Berchtesgaden. Dort wanderten wir bei schönstem Sonnenschein in ein Tal hinein und trafen – oh Wunder – am Wegesrand wie zufällig auf Stände zur Biodiversitätsinformation und zur Verköstigung. (Toni Schuberl (GRÜNE): Was soll das?) Ich vermute, diese standen dort nicht an jedem Tag einfach so in der Landschaft herum. Interessant war auch die Auskunft der Nationalparkbiologen, dass der Artenreichtum im Park seit der Klimaerwärmung zugenommen habe – also nicht abgenommen, sondern zugenommen. Na, sowas! Schön für mich war zweitens auch der Einsatz im einzigen Fußballspiel, das in den letzten sieben Jahren stattgefunden hat, nämlich des FC Landtag in der Allianz Arena. Trotz des vorherigen Trainings zerrte ich mir gleich zu Beginn die Wade, schoss dann aber das einzige Tor unseres Teams gegen die Augustiner. (Beifall bei der AfD) Die waren zu dem Zeitpunkt noch nüchtern, das muss ich betonen. (Zuruf von den GRÜNEN: Wollen Sie uns verarschen?) Leider waren keine 60.000 Zuschauer, (Claudia Köhler (GRÜNE): Das ist ein Kasperltheater!) sondern nur 60 Zuschauer im Stadion. Immerhin, das Ding war drin. Es wäre eigentlich auch schön, wenn so etwa Verbindendes hier weiter betrieben würde, und ich weiß nicht, warum es nicht der Fall ist. Aber das würde sicherlich den Landtag auch mit einer sportlichen Komponente zusammenrücken lassen. Ich möchte mich heute bei Ihnen allen bedanken, möchte mich auch für die kontroversen Diskussionen bedanken, meist auch sehr harte Debatten. Ich denke, dass der Austausch von Argumenten uns doch in der Sache alle vorangebracht hat; im Idealfall inhaltlich hart, aber nicht persönlich oder verletzend. Meine Damen und Herren, unser aller Verantwortung ist es – das möchte ich betonen –, diese Demokratie hier zu schützen und auch zu stärken. (Zuruf von den GRÜNEN: Ha, ha, ha!) In diesem Sinne scheint es mir sehr wichtig, das Vertrauen der Wähler nicht durch bewusst falsche Wahlversprechen zu missbrauchen. Wichtig ist es genauso, die Menschen nicht der Demokratie müde werden zu lassen, etwa für eine Politik vorbei an ihren Bedürfnissen und Wünschen. Dagegen ist es essenziell und löblich, wenn Nichtwähler – egal für welche Partei – zurück an die Urne und damit in die politisch-demokratische Teilhabe gebracht werden, so wie bei der Bundestagswahl vor fünf Wochen. (Beifall bei der AfD) Wir alle sollten nicht nur das sagen, was die Menschen hören wollen, sondern wir sollten es auch so meinen, und vor allem sollten wir es tun. Ich werde in jedem Fall im Bundestag in Berlin –

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