Tanja Schorer-Dremel
Frau Kollegin Weber, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Abschluss in Umwelttechnologie. (Heiterkeit) Das habe ich nicht. Allerdings beschäftige ich mich seit über fünf Jahren mit diesem Verfahren. Wir haben hier Anträge vonseiten der CSU eingebracht und eine sehr beachtete Anhörung durchgeführt. Übrigens gab es eine ganz spannende Anhörung vom Fachrat für Bioökonomie im Jahr 2023. Sie bringen gerade alles durcheinander. (Beifall bei der CSU) Es ist eben nicht Gentechnik, es ist eine Mutagenese. Den Unterschied zwischen Gentechnik und der Transgenese und der Mutagenese, den habe ich schon in der 11. Klasse gelernt. Das heißt, ein Salat, der sich durch Umwelteinflüsse verändert – zum Beispiel gibt es bei Weizen, um das Beispiel herzunehmen, 238 Möglichkeiten, wie sich etwas verändern kann –, kann in der Natur vorkommen. Aufgrund dieses Gentechnikverfahrens muss ich nicht warten, bis das irgendwann einmal passiert, sondern kann im eigenen Erbgut durch den Bruch des DNA-Strangs etwas herausholen. Ich sage Ihnen ganz ehrlich: Wenn Sie sich nicht mit neuen Techniken beschäftigen, ist es genau dasselbe, wie wenn Sie heute noch mit einem Handy aus dem Jahr 2001 herumlaufen und nicht mit einem Handy aus dem Jahr 2025. Sie sind der Zeit sehr hinterher. (Beifall bei der CSU)
