Ralf Stadler
Herr Präsident, liebe Kollegen! Dieses Thema "Schulessen: Bio, regional" kommt hier seit Jahren in Dauerschleife wie die Christmette zu Weihnachten im Fernsehen. Die Beispiele reichen vom Antrag "30 Prozent Ökolandbau in Bayern bis 2030 – BioRegio-Kampagne" auf Drucksache 18/3076 vom 16. Juli 2019 bis zum Antrag auf Drucksache 19/3400 vom 26. September 2024, "Verantwortung übernehmen – mehr bioregionales Essen in staatlichen Kantinen". Ja, wir müssen uns wirklich nicht mehr wundern, wenn Fachkräfte vor lauter Bevormundung durch die GRÜNEN ihren Beruf an den Nagel hängen. Seit Jahren versuchen die GRÜNEN in ihrer bedauerlich naiven Art, ihre planwirtschaftlichen und ideologischen Vorgaben auch bei der Verpflegung in Kantinen und Schulen umzusetzen. Sie scheitern wie bei allen anderen Vorhaben, zum Beispiel der Energiewende, auch hier an der harten Realität. Die Verbraucher wollen sich doch von euch nicht vorschreiben lassen, was sie essen. Viele von ihnen sehen sich außerstande, die preislichen, qualitativen und organisatorischen Vorgaben einzuhalten. Ich erinnere an den Ausspruch der ehemaligen Abgeordneten Gisela Sengl, der sie aus dem Landtag katapultierte: "Lieber biologischen Weizen aus Italien als konventionelles Getreide aus dem Nachbardorf." (Beifall bei der AfD) So viel zur ignoranten Haltung der GRÜNEN gegenüber der heimischen Landwirtschaft. Aus diesem Grund und vielen weiteren Gründen wurden derartige Vorhaben der GRÜNEN stets abgelehnt, was wir auch in diesem Fall tun werden. (Beifall bei der AfD)
