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Tanja Schorer-Dremel

CSU 10.12.2024 Sitzungen 19/36

Sehr geehrter Herr Vizepräsident, werte Kolleginnen und Kollegen, Hohes Haus! Kinder sind nicht nur unsere Zukunft; Kinder sind unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Ihre Gesundheit, ihre Bildung und ihr Wohlergehen sind der Schlüssel zu einer starken und erfolgreichen Gesellschaft. Deshalb stehen hier in Bayern Kinder im Mittelpunkt unserer Politik: Kinder mit und ohne Behinderungen, Kinder mit und ohne Migrationshintergrund. Wir haben ein Herz für Bayerns Kinder, und wir handeln danach. (Beifall bei der CSU) Lassen Sie mich ein paar Punkte nennen, warum es gut ist, als Kind in Bayern aufzuwachsen. Wir haben eine hervorragende Gesundheitsversorgung und legen in Bayern großen Wert darauf, dass jedes Kind gesund aufwachsen kann. Mit Programmen wie den erweiterten Vorsorgeuntersuchungen sichern wir, dass Krankheiten früh erkannt und behandelt werden. Unsere flächendeckend vorhandenen Kinderkliniken und das dichte Netz an Kinderärzten sorgen dafür, dass Kinder und ihre Familien in allen Regionen Bayerns eine gute medizinische Versorgung erhalten können. Seit 2011 haben wir die Kinderschutzambulanz, eine einmalige Einrichtung, flächendeckend hier in Bayern; denn Bayern hat ein Gesamtkonzept zum Kinderschutz. Beim Thema Bildung hat mein Kollege Björn Jungbauer schon die wichtigsten Punkte genannt. Ich möchte auch konkret – die Kollegin Lettenbauer hat mich aufgefordert – etwas zur familienfreundlichen Politik sagen. Ich stimme Ihnen zu: Armut darf kein Hindernis sein, um Chancen im Leben zu ergreifen. – Es lohnt sich sehr wohl, einmal die Statistik anzuschauen. Bayern hat stabil den niedrigsten Wert in ganz Deutschland bei der Kinderarmut. Der Durchschnitt in Deutschland liegt bei 12,6 %, in Bayern bei 6,5 %; denn wir in Bayern entlasten Familien wie kein anderes Bundesland. Schon erstaunlich ist, dass sich die Kolleginnen der GRÜNEN hierhinstellen und behaupten, dass der Bund so viel tut. Wie war denn das mit den Sprachkitas? – Gekürzt! Bayern hat es aufgegriffen. (Zuruf des Abgeordneten Toni Schuberl (GRÜNE) – Volkmar Halbleib (SPD): Das war ja eure Aufgabe!) Im Haushaltsausschuss haben die Kolleginnen und Kollegen der GRÜNEN ständig gemeckert und gemosert, dass das Familiengeld abgeschafft werden soll, das Krippengeld abgeschafft werden soll. Und wir? – Wir haben gesagt, wir belassen dieses Geld im System für die Eltern und die wichtigen Stellen. (Zuruf des Abgeordneten Tim Pargent (GRÜNE)) Ihr müsst schon mal aufpassen, was ihr hier so alles sagt. (Beifall bei der CSU) Wir kürzen nicht. (Toni Schuberl (GRÜNE): Doch!) In der letzten Plenarsitzung haben wir uns hier noch über Fake News unterhalten, mit einer sehr wertenden Rede der Fraktionsvorsitzenden. Da möchte ich schon noch einmal sagen: Wir kürzen nicht, (Toni Schuberl (GRÜNE): Doch, ihr kürzt!) wir belassen es im System, und wir helfen sowohl den Familien als auch den Strukturen. – Das sollte auch bei Ihnen endlich einmal ankommen. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN) Wir sorgen für Chancengleichheit und echte Teilhabe für jedes Kind, allen voran mit unserer Ministerin Ulrike Scharf. Dafür möchte ich mich bei unserer Ministerin ganz besonders bedanken. Dank unseres Parteivorsitzenden ist es auch so, dass Bayern wirtschaftlich stark ist. Das sichert den Eltern stabile Arbeitsplätze und schafft Perspektiven für die Kinder. Die niedrige Arbeitslosenquote und das hohe Durchschnittseinkommen sorgen dafür, dass Familien in Bayern ein gutes Leben führen können. Das kommt den Kindern wieder zugute. Unsere Kinder finden hier auch eine einzigartige Mischung aus Natur, Tradition, Stadt und Land vor. Ob in den Alpen, an den Seen oder in den Städten, hier in Bayern ist die Lebensqualität hoch. Die Freizeitmöglichkeiten sind vielfältig, und Kinder können in einer sicheren und inspirierenden Umgebung aufwachsen, was auch wichtig ist. Über etwas ist heute noch gar nicht gesprochen worden: Wir in Bayern setzen den Gemeinschaftsgedanken sehr hoch an. Wir setzen auf Solidarität, Kultur und Tradition. Wir haben Vereine, Nachbarschaften und soziale Initiativen; wir stärken so den Zusammenhalt und bieten Kindern ein stabiles Fundament, nicht zuletzt aufgrund des ehrenamtlichen Engagements. Wir in Bayern können stolz auf das sein, was wir für unsere Kinder erreicht haben. Unser Engagement für alle, von den Jüngsten bis hin zu den Älteren, zeigt sich nicht nur in Zahlen, sondern auch in glücklichen und gesunden Kindern, die hier aufwachsen. Ein Herz für Bayern bedeutet, weiterhin mutig voranzugehen, neue Chancen zu schaffen und den Weg für eine erfolgreiche Zukunft zu bahnen; denn Bayerns Kinder sind mehr als nur eine Verantwortung. Sie sind unser größter Schatz, unsere Gegenwart und unsere Zukunft. Deswegen möchte ich dazu aufrufen, gemeinsam für unsere Kinder hier in Bayern weiterhin stark zu arbeiten. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN)

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