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Elena Roon

AfD 13.11.2024 Sitzungen 19/33

Sehr geehrtes Präsidium, sehr geehrte Kollegen, liebe Bürger und Zuschauer! Ich habe meine Stimme noch nicht komplett zurück; aber das schaffen wir schon. Wir von der AfD unterstützen diesen Gesetzentwurf. Er ist ein Schritt in die richtige Richtung, weil er Bürokratie abbaut. Weniger Papierkram hilft Eltern und Behörden. Aber eines ist auch klar: Ein einzelner Schritt reicht nicht aus. Echte Reformen müssen her – Reformen, die Familien wirklich entlasten. Kommen wir zur Kinderbetreuung: Die Staatsregierung spricht oft von "Wahlfreiheit". Doch die Realität sieht anders aus. Familien, die ihre Kinder zu Hause betreuen, schauen in die Röhre. Nur Eltern, die ihre Kinder in eine Krippe oder eine Kita schicken, werden gefördert. Diese Einseitigkeit ist keine echte Wahlfreiheit, sondern eine klare Benachteiligung. Für uns steht fest: Alle Eltern sollen die Wahl haben, wie sie ihre Kinder betreuen – ohne finanzielle Nachteile. Jede Familie hat unterschiedliche Bedürfnisse – ja! – und sollte frei entscheiden können, ohne in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden. Aktuell gibt es in Bayern rund 373.000 Kinder unter drei Jahren. Doch nur ein Drittel von ihnen besucht eine Krippe; die Mehrheit wird zu Hause betreut. Warum gehen diese Eltern leer aus? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Studien zeigen, dass kleine Kinder insbesondere zu Hause durch eine enge Bindung zu den Eltern eine gesunde Entwicklung erfahren. Das ist nicht bloß ein politisches Argument, sondern auch eine wirtschaftlich untermauerte Tatsache. Kinder brauchen eine stabile Bindung, um sich optimal entwickeln zu können. Viele Studien belegen, dass Kinder in Krippen oft Stress durch Trennung, Lärm und Überreizung erleben – eine Belastung, die ihnen gerade in den ersten Jahren erspart bleiben sollte. (Beifall bei der AfD) Die Staatsregierung jedoch drängt Mütter und Väter indirekt dazu, schnell wieder in den Beruf zu gehen, obwohl Studien und Umfragen deutlich zeigen, dass etwa 70 % der Eltern in Bayern ihre Kinder in den ersten Jahren lieber selbst betreuen würden. Doch diese Stimmen werden überhört. Die sogenannte Wahlfreiheit verkommt zur Floskel; denn der wahre Kurs der Regierung ist es, die Kinder so früh wie möglich in die staatliche Betreuung zu geben. An die CSU-Kollegen, die gerade vor mir sitzen: Dass Sie diesen Umstand immer noch nicht beseitigt haben, macht überdeutlich, dass Sie Ihre traditionellen familienpolitischen Positionen allesamt aufgegeben und ausnahmslos durch rot-grüne ersetzt haben. (Beifall bei der AfD) Warum wird das gemacht? – Angeblich, um die Wirtschaft anzukurbeln. Doch Kinder sind kein Wirtschaftsfaktor. Kinder sind das Herz unserer Gesellschaft. Sie verdienen gerade in den ersten Lebensjahren die beste Betreuung, und diese bekommen sie in aller Regel von ihren Eltern. Diese Zeit ist entscheidend und kann nicht nachgeholt werden. Eltern sollen die Freiheit haben, diese wertvollen Jahre mit ihren Kindern zu verbringen, ohne unter wirtschaftlichen Druck gesetzt zu werden. Die AfD steht für eine Gesellschaft, die die familiäre Bindung stärkt. Bildung und Bindung, das ist unser Versprechen. Kinder, die eine stabile Beziehung zu ihren Eltern haben, entwickeln sich gesünder und selbstbewusster. Deshalb sagen wir von der AfD: Eltern müssen selbst entscheiden können, was für ihre Kinder am besten ist. Der Staat sollte diese freie Entscheidung unterstützen, anstatt nur eine einzige Art der Betreuung zu fördern. (Beifall bei der AfD) Bildung durch Bindung ist der Schlüssel zu einer starken, stabilen Gesellschaft. Unsere Kinder sind die Zukunft. Sie verdienen die beste Fürsorge. Eltern sollen dabei die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. (Beifall bei der AfD)

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