bayern.landtag.de ↗

Marina Jakob

FREIE WÄHLER 05.11.2024 Sitzungen 19/32

Zur zweiten Frage: Da haben Sie mich falsch verstanden. Es geht nicht, dass wir es allen überstülpen. Die Kommunen müssen selber die Initiative ergreifen und sagen, dass sie dieses Sturzflut-Risikomanagement für ihre Kommune in Anspruch nehmen wollen, und sich dann über die RZWas entsprechend fördern lassen. Zur ersten Frage: Wenn man sich die Karte anschaut, die seit Frühjahr 2024 zur Verfügung steht – ich habe mir meine Heimatregion angeschaut –, ist dort ganz klar eingezeichnet, wo die Gefahren bestehen. Jede Kommune kann da mal nachschauen: Habe ich denn eine Gegend, eine Straße, einen Ortsteil, der gefährdet ist? Anhand dieser ersten Karte kann man sich dann entscheiden, ein Sturzflut-Risikomanagementkonzept detailliert ausarbeiten zu lassen. Die erste Karte bietet wirklich einen groben Überblick, wo die Gefahr besteht. Ich kann das selber sagen: Ich wohne an einer Straße, auf der schon dreimal, seit ich dort wohne, das Wasser den Berg heruntergekommen ist. Ich weiß, wovon ich spreche. Auch diese Straße war eingezeichnet. (Beifall bei den FREIEN WÄHLERN und der CSU)

Alle Reden von Marina Jakob Protokoll ↗