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Barbara Becker

CSU 24.10.2024 Sitzungen 19/31

Herr Präsident, Frau Ministerin, liebe Kolleginnen und Kollegen! Bayern gehört zu den Top-Zielen 2025 von "Lonely Planet" – Frau Müller hat es schon gesagt –, und "Lonely Planet" hat noch mehr gesagt. Ich zitiere: "Hippe Modernität und hochgehaltene Traditionen, mathematische Perfektion und Bierzeltgelage – der Freistaat hat einen unverwechselbaren Charakter." Welch schöne Beschreibung! Liebe Martina Fehlner, wir haben tatsächlich mit den Arbeits- und Fachkräften Schwierigkeiten. Ich glaube, wir müssen auch den Leuten eine Perspektive bieten, die im Bereich Hotellerie, Gastronomie und Tourismus oft wenig Aufstiegsmöglichkeiten haben. Darum haben wir, hat der AK Tourismus der CSU, etwas auf den Weg gebracht, nämlich den Studiengang Kulinarik- und Weintourismus. Die jungen Leute melden uns jetzt schon zurück: Super, ihr bietet uns eine Perspektive. Ihr glaubt an uns. – Auch so geht gute Tourismuspolitik. (Beifall bei der CSU) Tourismus ist wirklich ein positives Thema. Wir haben viel selber in der Hand. Da haben wir viel vorzuweisen. Ganz viele Kolleginnen und Kollegen haben es schon gesagt. Umso erstaunlicher ist da der arme Kollege Stadler. Er hat, glaube ich, gar nicht die anatomischen Ressourcen für Lächeln oder für Fröhlichkeit, (Allgemeine Heiterkeit) und hat uns jetzt dann auch noch eher so als Kreistagsfraktion oder als Selbsthilfegruppe umdefiniert. Vielleicht nimmt sich jemand von uns ein Herz und hilft ihm da bei seinem Zugang, und vielleicht kann er dann auch einmal lächeln. – Liebe Michaela Kaniber, wenn er nicht mehr zu kritisieren hat, dann ist dies das allergrößte Kompliment für deine Arbeit. (Beifall bei der CSU) Lieber Leo Dietz, lieber Martin Sailer, ja, die Wiedererhöhung der Mehrwertsteuer von 7 auf 19 % war ein kapitaler Fehler. Daran zeigt sich, was eine Bundesregierung leistet oder was sie sich leistet an Fehlentscheidungen. Wir werden schauen müssen, dass wir das irgendwie wieder reparieren; denn die beste Förderung ist, den Leuten, die schwer arbeiten, ein bisschen mehr vom Umsatz in der Tasche zu lassen. Als Christsoziale würden wir auch gerne etwas dazu tun, dass die Arbeitszeitenregelung von einer Tageshöchstarbeitszeit in eine Wochenarbeitszeit geändert wird. Da hoffen wir auf ein gutes Ergebnis bei der Bundestagswahl; aber das werden wir sehen. Dafür müssen wir hart arbeiten. Tourismus ist nicht nur Gastronomie und Hotellerie. Wir sind begeistert von allen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen in den Vereinen und in der Kulturwirtschaft. – Lieber Thomas Holz, wenn wir die Kulturwirtschaft noch komplett dazunehmen, dann verdoppeln sich die Zahlen derer, die im Tourismus und der Kulturwirtschaft beschäftigt sind. Das ist eine relevante Größe. Es geht nämlich nicht nur um Essen und Trinken, sondern auch um gelungene Freizeitgestaltung, um Sehenswürdigkeiten, um unsere Feste, um unsere Museen. Ich danke allen Familien und Betrieben in Landwirtschaft, Garten und Weinbau, weil sie diese berühmte Kulturlandschaft gestalten; die passiert nicht einfach so. Ja, Herr Zwanziger, Nachhaltigkeit ist ein Thema. Aber sie setzt sich nicht nur aus dem Thema Ökologie zusammen. Auch da wäre zum Beispiel mal eine Exkursion zum fränkischen Weinbau super. Ich lade Sie herzlich ein. Es geht auch um Ökonomie und um Soziales. Am Ende muss auch etwas in der Tasche bleiben. (Verena Osgyan (GRÜNE): Da waren wir erst vor drei Wochen!) – Das ist super. Schade, dass ihr mir nicht Bescheid gesagt habt. – Danke allen Kommunen und Hauseigentümern. Sie halten ihre Häuser und Gärten in Ordnung. Bayern gibt ein gepflegtes Bild ab, und das begeistert unsere Gäste aus aller Welt. Der Erfolg hat viele Mütter und Väter. Daher Danke auch an unseren Innenminister Joachim Herrmann; denn viele Großveranstaltungen wie die IAA und Ähnliche können ja nur in Bayern stattfinden, weil die Veranstalter sich auf unsere Sicherheitskräfte verlassen können. Neben Adele weiß jetzt auch Taylor Swift, dass Bayern das sicherste Land ist, und das liegt an euch. Wir verbinden modernen, attraktiven Tourismus mit der Verantwortung für unsere Heimat. Tourismus macht uns resilient, weil wir unsere Gastwirtschaften und Festivals nicht einfach ins Ausland verlagern können. Deshalb zum Schluss: Danke an alle Gäste und Veranstalter! Sie alle sind jederzeit herzlich willkommen in unserem schönen Bayern, und wir werden gemeinsam mit unserer Tourismusministerin Michaela Kaniber dafür sorgen, dass das auch so bleibt. (Beifall bei der CSU und den FREIEN WÄHLERN)

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