Johannes Becher
Sehr geehrter Herr Holetschek, sehr geehrter Herr früherer Gesundheitsminister, der früher für das Thema Krankenhausplanung zuständig war, all das, was Frau Gerlach seit Monaten macht, wäre bei Ihnen vorher seit Jahren gewesen. (Klaus Holetschek (CSU): In der Pandemie!) – Auch in der Pandemie, ja, ich weiß; aber die Krankenhausplanung und -steuerung ist nicht erst seit der Pandemie so, sondern das ist seit vielen Jahren eine Daueraufgabe der Länder. (Klaus Holetschek (CSU): Wenn Sie die Frage beantworten würden!) – Ich will die Frage gerne beantworten. Wir waren in intensiven Gesprächen, (Martin Wagle (CSU): Haben Sie einen Brief geschrieben?) selbstverständlich nicht nur mit Janosch Dahmen, sondern auch mit Dr. Gaus und mit Johannes Wagner. (Martin Wagle (CSU): Haben Sie einen Brief geschrieben? – Zuruf des Abgeordneten Michael Hofmann (CSU)) Frau Kollegin Schorer-Dremel hat das Thema Mainburg angesprochen. Wir waren ganz gezielt in Mainburg vor Ort. Ich bin mit dieser Entscheidung zum Beispiel nicht glücklich, wo man tatsächlich für ein Krankenhaus, das ein großes Einzugsgebiet hat, wo 40 Kilometer entfernt nichts weiter ist, Schwierigkeiten hat, das zu realisieren. Da fragen Sie einmal die Kollegin Petra Högl und deren Landrat Neumeyer. Da sind wir genau an dem Punkt: (Lebhafte Zurufe der Abgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU), Klaus Holetschek (CSU), Petra Guttenberger (CSU) und Michael Hofmann (CSU)) Eigentlich wissen wir: Wir bräuchten dieses Krankenhaus. (Tanja Schorer-Dremel (CSU): Betriebskosten!) – Na ja, lassen Sie es mich halt erklären: Eigentlich wissen wir, wir bräuchten das; aber der Landkreis kann sich zwei Kliniken auf Dauer nicht mehr leisten. Da sind wir jetzt genau an dem Punkt: –
