Petra Högl
Liebe Kollegin Ruth Müller, ich hätte jetzt schon eine Frage dazu. Du hast gesagt, dass die Landwirte in Bayern in der Form, wie sie jetzt wirtschaften, nicht zur Biodiversität und auch nicht zur Wertschöpfung beitragen. Sie würden also quasi nur wirtschaften, damit sie Geld verdienen. Ich glaube, das kann man von unseren bayerischen Bauern auf gar keinen Fall sagen; denn sie wirtschaften so, dass die Böden, die Äcker und Wälder auch für die nachkommenden Generationen noch gut in Takt sind. Ist das auch deine Einschätzung, was du soeben kundgegeben hast? Das andere: Du sprichst das Düngemonitoring an. Das ist schon ein erheblich wichtiger Punkt bei der Umsetzung der Düngeverordnung; denn es ist ganz klar eine Forderung, dass wir endlich die einzelbetriebliche Betrachtung umsetzen können, weil dann Landwirte, welche in roten Gebieten die Vorgaben einhalten, gut wirtschaften können. Wenn du dem auch nicht zustimmst, überrascht mich das.
