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Dr. Ute Eiling-Hütig

CSU 26.09.2024 Sitzungen 19/28

Frau Bäumler, jetzt habe ich eine Frage. Sie sind Gymnasiallehrerin und haben an einer Berufsschule gearbeitet. Wenn ich richtig informiert bin, haben Sie aber nie am Gymnasium unterrichtet. Sie haben eine Vorbereitungsklasse an der Berufsschule mit vielen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund unterrichtet. Sie haben gesagt, Sie hätten keine unangekündigten Leistungsnachweise gemacht. Ich weiß nicht, ob das ursächlich zusammenhängt. Aber das könnte unter Umständen der Fall sein. Sie sagten, Sie hätten das nie angeboten. Mir geht es schon um die Erfahrungswerte. Diese sehe ich nicht in dem Ausmaß, wie Sie es dargestellt haben. Die Antwort auf die zweite Frage ist ganz einfach. Bei einem angekündigten Test, bei dem man ungefähr weiß, welches Format dieser hat, kann man sich zu Hause mit der KI vorbereiten. Wenn man 20 bis 30 Minuten schreibt, ein bestimmtes Thema vorgegeben ist und man über die letzten ein bis sechs Stunden abgefragt wird – in Teilen wird an den Schulen auch das Grundwissen zu diesem Thema abgefragt –, kann man sich sehr wohl zu Hause mit Hilfe von KI und ChatGPT mit einem Text vorbereiten. Vielleicht kann man den Text nicht ganz auswendig lernen, aber der Text liegt fertig in der Tasche.

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