Nicole Bäumler
Ich möchte gerne drei Punkte ansprechen, auch wenn es viel mehr geben würde. Sie haben ganz viele Fragen aufgeworfen. Sie haben auch die verschiedenen Verbände zitiert. Ich frage mich erstens schon, warum wir nicht den Weg eines Dialogprozesses gehen konnten. Stattdessen hat der Herr Ministerpräsident einen Dialogprozess von vornherein ausgeschlossen. Zweitens möchte ich etwas ansprechen, was ich tatsächlich nicht ganz verstanden habe. Sie sagen, im Zuge der Einführung von KI sei es mit den Schulaufgaben schwierig. Deshalb würden Exen benötigt, weil für Schulaufgaben die KI verwendet werden könnte. (Dr. Ute Eiling-Hütig (CSU): Das habe ich nicht gesagt!) Mir erschließt sich nicht, warum man bei Schulaufgaben KI verwenden sollte und bei Exen nicht. Beides findet im Normalfall im Rahmen einer Prüfungssituation ohne Hilfsmittel statt. Der dritte Punkt liegt mir tatsächlich sehr am Herzen. Die Schülerinnen und Schüler brauchen keine unangekündigten Leistungsnachweise, um auf das Berufsleben vorbereitet zu werden. Es ist ganz klar, dass sie später in ihren Berufen, in denen sie ausgebildet wurden, Fachexpertinnen und Fachexperten sind. Jetzt als Schülerinnen und Schüler befinden sie sich auf dem Weg, sich Wissen und Kompetenzen anzueignen.
