Patrick Friedl
Lieber Herr Kollege Zöller, lieber Thomas, keine Sorge, wir kennen die kommunale Familie und wissen, was in den Kommunen los ist. Ich arbeite seit 2008 in einem Stadtrat mit. Wir haben die Pandemie miteinander durchgestanden und kennen die Überlastungssituation der regionalen Gesundheitsämter in den Landratsämtern. Im Antrag steht nicht "neue Stellen", sonst hätte ich "neue Stellen" hineingeschrieben, sondern es heißt "Stellen […] einzurichten", also umverteilen. Ich glaube, eine Umverteilung auf Bezirksebene, um die kommunale Familie zu unterstützen und zu entlasten, deren Gesundheitsämter stark belastet sind, wäre sicherlich nicht von Schaden. Das Werben ist der Hintergrund des Antrags. Dieses findet bislang nicht in angemessener Form statt; denn sonst wüssten die Kommunen, dass das Ganze gefördert werden kann. Sie wissen es aber nicht. Ich habe sie alle angeschrieben. Davon wussten über 80 % nicht, dass sie gefördert werden können.
