Andrea Behr
Am Ende. – Das ist eine unsägliche Verschwendung von Steuermitteln. Dafür hätte man die gesamte Stadt begrünen und klimaneutral machen können. Das ist wieder einmal nicht durchdacht und steht in keiner Kosten-Nutzen-Relation. Oder das rot-grün regierte München: Dort könnten Sie gleich einmal mit der Reduktion der Flächenversiegelung und dem Aufstellen von Springbrunnen etc. anfangen. Auf dem Marienplatz sehe ich eigentlich nur Steinwüste. Genauso ist es in den Stadtteilen Münchens. Wo am meisten grün gewählt wird, sind die Gärten aufgekiest und die Rasen millimeterkurz geschnitten; keine Bäume in den Gärten, alles steril. Überzeugen Sie sich doch einmal selbst. Wir lassen unsere Kommunen mit den Herausforderungen und bei der Bewältigung des Klimawandels nicht allein (Johannes Becher (GRÜNE): Welche Stadtteile sind das? Oder ist das fundiertes Halbwissen?) und haben gemeinsam mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine zentrale Anlaufstelle für die Kommunen rund um das Thema Hitzeaktionspläne geschaffen. Der Präsident des LGL Prof. Dr. Christian Weidner betont, dass sich das LGL in stetigem Austausch mit den Kommunen befindet, und freut sich, dass es diesbezüglich schon erheblich vorangeht, zum Beispiel mit Begrünungen, Frischluftschneisen und dem Aufstellen von Trinkwasserspendern. Sie sehen, werte GRÜNE: Das, was Sie hier fordern, ist schon längst am Laufen. (Zuruf von den GRÜNEN: Nein, ist es nicht!) Aus diesem Grund sehen wir keine Veranlassung für Ihren Antrag. – Vielen Dank. (Beifall bei der CSU)
