Kerstin Schreyer
Herr Kollege von Brunn, es ist doch immer wieder eine Freude, sich mit Ihnen hier auszutauschen. (Florian von Brunn (SPD): Dieses Kompliment kann ich nur zurückgeben!) Wenn Sie meinen, dass die wirtschaftspolitische Krise ausschließlich dadurch entstanden ist, dass Putin in die Ukraine eingefallen ist, dann haben Sie die Dimension noch überhaupt nicht verstanden. (Beifall bei der CSU sowie Abgeordneten der FREIEN WÄHLER und der AfD) Dass Putin in die Ukraine eingefallen ist, ist schlimm. Das ist erst mal schlimm, und zwar für die Betroffenen. Wir haben aber eine Frage im Hinblick auf die Energiepolitik zu stellen. Es wurde gerade sowohl vom Kollegen Rainer Ludwig als auch vom Kollegen Daniel Artmann sehr gut ausgeführt, bei der Wasserstoffstrategie angefangen über vieles andere sind wir gut unterwegs. Es ist nicht so, dass Bayern untätig wäre. Nur wissen Sie, allein die Tatsache, dass der verfassungswidrige, dilettantisch aufgestellte Haushalt Geothermie-Bohrungen gefährdet hat, zeigt, hier liegt das größte wirtschaftspolitische Risiko. Daran ist die Bundesregierung schuld. Ich hoffe, dass wir die Wahlen im nächsten Jahr gewinnen. (Beifall bei der CSU sowie Abgeordneten der FREIEN WÄHLER – Florian von Brunn (SPD): Sie werden die Bundestagswahl verlieren!)
