Katrin Ebner-Steiner
Herr Vizepräsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Für das Amt des Vizepräsidenten der AfD schlage ich Ferdinand Mang aus Allersberg vor. (Zuruf von den GRÜNEN: Keinesfalls!) Sein Vater war zwanzig Jahre Zweiter Bürgermeister, seine Mutter Vorsitzende der Frauen-Union, (Unruhe bei der CSU, den FREIEN WÄHLERN, den GRÜNEN und der SPD) seine Vorfahren waren im Widerstand gegen die Diktatur des 20. Jahrhunderts. Ferdinand Mang ist 45 Jahre alt. Er ist verheiratet und stolzer Vater von drei Kindern. Er hat ein klassisches Abitur hier in Bayern abgelegt und in München Rechtswissenschaften studiert. Er ist Sportler und war als Fallschirmspringer für unser Vaterland tätig. (Beifall bei der AfD) Ferdinand Mang war 23 Jahre lang Mitglied der CSU, einer CSU, die Bayern unter Stoiber gut regiert hat und zu jenen Zeiten das Wohl des bayerischen Volkes im Blick gehabt hat, aber deren Blick derzeit von dem links-grünen Mainstream vernebelt wird. (Zuruf der Abgeordneten Gabi Schmidt (FREIE WÄHLER)) 2017 ist er dann in die AfD eingetreten, (Beifall bei der AfD) eine Partei, die sich konsequent gegen die illegale Massenzuwanderung wendet und zuvorderst das Wohl der angestammten Bevölkerung im Blick hat. (Toni Schuberl (GRÜNE): Arier!) Seit 2018 ist er nun Mitglied hier im Hohen Hause. (Ruth Müller (SPD): Leider!) Wenn ich mir seine Arbeit der letzten fünf Jahre betrachte, dann sehe ich die deutschen Tugenden Höflichkeit, Pünktlichkeit, Fleiß und Zuverlässigkeit. Ich denke, es wäre hier im Präsidium gut angebracht, einen solchen Mann zu installieren. Aber ich glaube, auch wenn ich Ihnen Mutter Teresa präsentieren würde – Sie würden sie trotzdem nicht wählen, (Zuruf: Die wäre nicht bei der AfD! – Weitere Zurufe) weil es vielen vielleicht nicht um die Demokratie oder um die Würde dieses Parlaments geht. Es geht doch darum, die AfD von den Ämtern und von den Ressourcen fernzuhalten. (Michael Hofmann (CSU): Nein, einen Extremisten von den Ressourcen fernzuhalten!) Es geht darum, die Vertreter unserer Partei zu diskriminieren und zu stigmatisieren. Kurzfristig mag Ihre Taktik ja aufgehen – langfristig aber werden die bayerischen Bürgerinnen und Bürger Ihr Spiel durchschauen. (Beifall bei der AfD) Ein Blick in den Osten sollte Ihnen eigentlich Mahnung genug sein; denn die Brandmauer schafft keine Mauer zwischen den sogenannten demokratischen Parteien und der AfD, sondern sie schafft eine Brandmauer zwischen Ihnen und den aufgewachten und den selbstdenkenden bayerischen Bürgerinnen und Bürgern. Im Sinne der Demokratie: Geben Sie sich einen Ruck! Bereits eine Enthaltung kann das Vertrauen der bayerischen Bürgerinnen und Bürger in die Demokratie und in diese Institution stärken. – Vielen Dank. (Beifall bei der AfD)
