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Mark Rackles

23.06.2026 Sitzungen 21/38

Zum Letzten habe ich ja was gesagt: Die sind eingerichtet. Ob sie genutzt werden, ist die Frage, der gehen wir noch mal nach. Meine Erfahrung ist, wenn ich in Schulen bin und die Schüler:innen frage, wie die Kommunikation ist – meistens sind es SV-Vertretungen – –. Wir planen ja am Ende des Jahres, wie Sie wissen, einen Jugendgipfel oder einen Schüler:innengipfel und mein Gefühl ist, dass die Informationen nicht flüssig von oben nach unten und von unten nach oben gehen, auch wenn wir – –. Wir haben auch mal zum Wohlbefinden von Schüler:innen eingeladen, da kam dann genau einer aus der SV-Arbeit, obwohl über die Funktionspostfächer breit eingeladen worden war. Da ist tatsächlich was in der Kommunikation schwierig. Wenn man dem nachgeht, heißt es, es dauert eine Weile, bis die SVen gewählt sind, dann müssen die eingetragen werden, irgendjemand muss sich zuständig fühlen, dann müssen die SVen auch neben dem normalen Schulalltag reagieren können und Zeit haben. Das sind viele Faktoren. Die Funktionsfächer sind das eine, „itslearning“-Kurse einzurichten, hatten wir auch kurz überlegt; da hätte man einen „itslearning“-Kurs mit mehreren Hundert Schüler:innen abgehalten. Davon raten alle Expert:innen, alle Pädagog:innen ab, weil das moderiert werden und vorher gesichtet werden müsste. Das ist wahrscheinlich eine schwierige Art. Wir suchen im Moment noch den idealen Weg, wir versuchen, verschiedene Stellschrauben zu drehen. Ich bin mit Ihnen einer Meinung, dass es unbefriedigend ist, wie es im Moment ist. Das würde ich konzedieren, aber wir haben noch nicht die Lösung, dass wir sagen können, wir erreichen an jeder Schule ausreichend Leute, die aktiv sind. Wir haben, wenn man die Zahlen anschaut, im Umgang der Schulen damit, von den Schulen selbst sehr unterschiedliche Rückmeldungen. Deswegen werde ich zum Schuljahresbeginn nächsten Jahres im Hinblick auf den ausstehenden Gipfel, der aufsetzt auf eine Abfrage der Schüler:innen über „itslearning“ – –. Beispielsweise hat eine Schule wie das Kippenberg-Gymnasium über 1 000 Schüler:innen und meldet eine Person in der SV-Arbeit. Die Schule an der Oderstraße hat 231 Kinder oder Jugendliche, das ist ein Fünftel, und meldet 47 Kinder in der SV-Arbeit. Da kann irgendwas nicht stimmen, sowohl in die eine wie die andere Richtung. Das werden wir versuchen, im nächsten Schuljahr von den Schulleitungen etwas systemischer und systematischer einzufordern. Wir brauchen allerdings auch Bewegung bei den Jugendlichen. Wir müssen also klarmachen: Es lohnt, aktiv zu werden. Das wird ein Projekt für nächstes Schuljahr sein.

Alle Reden von Mark Rackles Protokoll (PDF) ↗