Thomas Ehmke
Dieses Gremium fängt ja jetzt gerade erst an, sich zu entwickeln, und wir haben – so habe ich das gehört – durchaus eine sehr engagierte und motivierte Stimmung vorgefunden. Die Kolleginnen und Kollegen, die teilgenommen haben, haben gesagt, sie haben schon so etwas wie eine Aufbruchstimmung gespürt, und das freut mich zunächst mal. Am Ende muss das ja durch die jungen Menschen selbst getragen werden. Wir wollen da nicht eine pädagogische Politiksimulation machen, sondern sie sollen sich ja selbst entfalten und entwickeln können. Insofern hängt das immer auch ein bisschen vom Engagement derer ab, die dann da sind, aber zunächst einmal ist die Botschaft ganz positiv, dass sie da Lust drauf haben und dass sie sich über die Grenzen ihres Stadtteils hinaus einbringen wollen. Deshalb erhoffen wir uns davon schon einen Austausch, eine Vernetzung und auch im gewissen Umfang eine Stabilisierung der Aktivität, denn man wird gar nicht verhindern können, dass das in den Stadtteilen, auch gerade in kleineren Strukturen, immer mal schwankend ist. Da hört jemand auf, geht weg, hat Aufgaben in der Schule, die einen binden, und da ist es, glaube ich, wichtig, ein Forum zu haben, wo man sich über den eigenen Stadtteil hinaus austauschen kann, feststellen kann, es gibt in anderen Stadtteilen ebenfalls engagierte Leute, vergleichbare Probleme, gleiche Herausforderungen und auch einen Diskurs. Insofern glaube ich, dass das schon ein ganz wichtiger Baustein ist und eine große Chance für Stabilität und auch Austausch, und jetzt ist es an den jungen Leuten, das aktiv für sich zu nutzen, und an uns, die Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass sie das können.
