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Thomas Ehmke

09.12.2025 Sitzungen 21/30

Frau Präsidentin, meine sehr geehrte Damen und Herren! Für den Senat beantworte ich die Anfrage wie folgt: Zu Frage 1: Jugendbeiräte und -foren können sich gründen, wenn sich ausreichend Jugendliche dazu zusammenfinden. Diese Mindestanzahl ist von Beirat zu Beirat verschieden, sollte aber mindestens fünf Mitglieder betragen. Aktuell gibt es in den Stadtteilen Borgfeld, Findorff, Gröpelingen, Hemelingen, Horn-Lehe, Huchting, Neustadt, Oberneuland, Osterholz, Vahr, Vegesack, Walle und Woltmershausen aktive Jugendbeiräte oder Jugendforen. In den Stadtteilen Blumenthal, Burglesum, Mitte/Östliche Vorstadt und Obervieland befinden sich Jugendforen im Aufbau beziehungsweise in der Phase der Mitgliederakquise. In Schwachhausen erwägt der Beirat ebenfalls, ein Jugendgremium zu gründen und führt hierzu Gespräche mit unterschiedlichen Akteuren. In Blockland, Seehausen und Strom gibt es bisher keine Strukturen. Zu Frage 2: Um die Bekanntheit der Jugendbeiräte und Jugendforen zu erhöhen und Jugendliche für eine Mitarbeit oder Mitgliedschaft zu interessieren, werben die Jugendbeiräte und Jugendforen bei Veranstaltungen in den Stadtteilen und über ihre digitalen Kanäle für ihre Arbeit. Hierbei werden sie durch die Ortsämter begleitet und unterstützt. Um die Bekanntheit der Arbeit der Jugendgremien in der Stadt zu erhöhen, soll es im kommenden Jahr eine stadtteilübergreifende zielgruppengerechte Öffentlichkeitskampagne geben. Hierfür plant die Senatskanzlei aktuell unter anderem den Launch einer ansprechenden Website. Zudem wird geprüft, in welchem Rahmen soziale Medien bei der Kampagne genutzt werden können. Ein Corporate Design für die Kampagne wurde bereits, unter Beteiligung der Jugendbeiräte und Jugendforen, erstellt. Für das erste Quartal im kommenden Jahr ist eine Schulung für die Begleitung der Jugendbeiräte und Jugendforen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit in Planung. Zudem unterstützt die Senatskanzlei die Begleitung bei der Neumitgliederakquise im Stadtteil, unter anderem bei der Werbung für Infotreffen zur Arbeit in Jugendgremien über itslearning. Als wesentlicher Gelingensfaktor sind hierbei das Engagement und die Unterstützung der Akteure im Stadtteil, beispielsweise der Ortsamtsleitungen, hervorzuheben. Diese verfügen über Kontakte und Netzwerke zu den Akteuren – Schulen und Jugendeinrichtungen, Initiativen und Verbänden –, die den unmittelbaren Kontakt zu jungen Menschen haben. In diesem Jahr fand eine Schulung zum Thema Akquise für Ortsamtsmitarbeitende und Begleitungen statt. Zu Frage 3: Die konstituierende Sitzung fand am Freitag, dem 28. November 2025, statt und zählte insgesamt rund 20 Teilnehmende, darunter Delegierte aus neun der 13 aktiven Jugendbeiräte und Jugendforen. Die Jugendlichen gaben sich in dieser Sitzung eine Geschäftsordnung und tauschten sich über die Themen aus, die die Jugendbeirätekonferenz bearbeiten soll. Die genannten Themenfelder waren vielseitig. So wurden hier unter anderem die Themen Bildung, mentale Gesundheit, Wehrpflicht, Klima, Verkehr und konsumfreie Aufenthaltsorte genannt. Zudem wurde ein Sprecher:innengremium, bestehend aus drei Mitgliedern, gewählt. Die Fachberatung Jugendbeteiligung der Senatskanzlei und die Ortsämter wirken auch in Zukunft darauf hin, dass alle aktiven Jugendbeiräte und -foren breit vertreten sind. – So weit die Antwort des Senats!

Alle Reden von Thomas Ehmke Protokoll (PDF) ↗