Kathrin Moosdorf
Wichtig ist mit Blick auf die Kleingartengebiete – ich habe eben schon skizziert, wie wichtig uns die Biodiversität ist –, dass wir da auch schauen, dass wir vielleicht auch verlassene Parzellen, die auch vermüllt sind, bereinigt wurden und dass die dann auch wieder neu im Sinne der Biodiversität genutzt werden. Meiner Kenntnis nach hat es da auch schon Umsetzungen gegeben, und es sind zum Beispiel Schmetterlingswiesen entstanden aus genau dieser Idee heraus, dass wir da gemeinsam mit den Kleingartenvereinen die Müllproblematik angehen, aber eben auch gleichzeitig dann die Biodiversität steigern können, also zwei ganz wichtige Dinge. Wenn ich mit dem Landesverband der Gartenfreunde im Gespräch bin, bin ich auch zu diesen Themen im engen Austausch, und Teil des Kleingartenentwicklungsplans und des Konzepts ist es ja, dass wir auch diese Themen gemeinsam in den Arbeitskreisen und in den Prozessen besprechen, sodass wir dann nächstes Jahr auch etwas Gutes vorlegen können. Es wird aber natürlich jetzt schon klar, dass an bestimmten Stellen auch der Umweltbetrieb Bremen und die DBS Aufgaben mit übernommen haben, die ganz originär erst einmal bei den Kleingartenvereinen waren, und da müssen wir jetzt eben einen guten Prozess gestalten, dass wir schauen: Wie können da die Aufgaben so verteilt werden, dass wir wirklich die Kleingartengebiete weiterhin als gute und schöne Orte dann auch für alle dort bewahren, wo sie öffentlich zugänglich sind?
