Sascha Karolin Aulepp
Das kann ich tatsächlich jetzt aus dem Stand nicht. Ich bin mir aber ganz sicher, dass meine Verwaltung mir das aufgeschrieben hat an einer Stelle der Vorbereitung. Von daher kann ich das sehr gern nachliefern. Wenn ich an dieser Stelle vielleicht noch ergänzen darf: Die Erfahrung ist in der Tendenz – und dann kann man sagen leider – eher so, dass Eltern, bei deren Kindern Sprachförderbedarf festgestellt wird, sagen: Das glaube ich aber nicht, denn mein Kind ist das allertollste Kind auf der Welt. Das ist sehr gut, dass Eltern das von ihren Kindern glauben, aber für den Sprachförderbedarf und die Sprachförderung ist es eigentlich eher besser, dann zu sagen: Das finde ich toll, dass ich dieses Angebot habe. Deswegen ist es eben auch so wichtig, dass es ergänzend solche Beobachtungsinstrumente gibt, um den Eltern eben auch noch einmal sagen zu können, was für tolle Fortschritte und Entwicklungen das Kind macht. Also wir müssen einfach eher ganz genau dahin schauen, ob wir alle Kinder tatsächlich erfassen, die einen Sprachförderbedarf haben, und ich finde es weniger problematisch, wenn wir sozusagen aus Versehen Kinder erfassen, die keinen haben, aber ein Sprachförderangebot bekommen.
