Karin Treu
Erst einmal, es handelt sich dabei um Maßnahmen ganz unterschiedlicher Art. Die JOBLINGE werden über Vermittlungs- und Aktivierungsgutscheine finanziert, das Projekt „Andocken“ ist ein Projekt, das über sechs Jahre fortgeführt wurde und als regionale Ausschreibung keinen erneuten Zuschlag bekommen hat. Das Projekt „Andocken“ hat mit den Kürzungen des Jobcenters oder mit den Problemen des Jobcenters im Moment gar nichts zu tun, sondern sie hatten sich auf eine ganz normale Ausschreibung beworben, wie jeder andere Träger das auch muss, bei ausgeschriebenen Maßnahmen, und das Angebot, das sie abgegeben haben, war unwirtschaftlich. Es gibt dazu Gespräche mit dem Sozialressort und auch ressortübergreifend, gerade bei „Andocken“, weil es hier auch einen Schwerpunkt im Gesundheitsbereich gibt, um nach Alternativangeboten zu suchen und eine Überbrückung zu realisieren. Das Angebot bei den JOBLINGEN richtet sich ja an junge Menschen, um sie in Arbeit, in Ausbildung zu vermitteln. Hier stehen wir im Austausch und haben dem Träger angeboten, sie und einzusetzen, um die bei uns in der überbetrieblichen Ausbildung befindlichen jungen Menschen, die in der Verbundausbildung sind, in eine duale Ausbildung in die Betriebe zu vermitteln. Das ist für die JOBLINGE ein Angebot, das von beiden Seiten sehr gut angenommen wurde, dadurch können wir das mit Projekt den JOBLINGEN weiter aufrechterhalten.
