bremische-buergerschaft.de ↗

Sascha Karolin Aulepp

12.03.2024 Sitzungen 21/10

Insgesamt stellen wir ja fest – und das ist auch gut so –, dass die Menschen, die in den Kitas mit den Kindern arbeiten, und zwar vom ersten Tag in der Krippe bis zum letzten Tag vor der Einschulung, hohe Ansprüche daran haben, wie sie den einzelnen Kindern gerecht werden, und die Bedarfe und Bedürfnisse der Kinder sind ja durchaus unterschiedlich. Also auch Kinder, die in einem Jahr oder in einem Dreivierteljahr zur Schule kommen, sind ja durchaus unterschiedlich weit, entscheiden sich schon schneller, Abschied zu nehmen oder wollen noch einmal so richtig den Kitaalltag erleben, und das ist natürlich schwieriger, je mehr Vertretungssituationen, je mehr Personalausfall und Personalmängel den Kitaalltag prägen. Wenn eine Fachkraft allein für eine Elementargruppe mit 20 Kindern zuständig ist, die ja aus gutem Grund altersgemischt ist, dann ist natürlich schwieriger, auch tatsächlich differenziert zu arbeiten und zu schauen: Welche Kinder wollen oder sollen oder können schon gezieltes unterstützendes Angebot im Hinblick auf die Einschulung bekommen? Welche Kinder brauchen tatsächlich noch gezielte Förderung dafür? Von daher ist es richtig und notwendig, dass wir insgesamt in den Kitas mehr Personen brauchen, die eine solche Differenzierung dann tatsächlich auch eher und leichter ermöglichen können.

Alle Reden von Sascha Karolin Aulepp Protokoll (PDF) ↗