Sascha Karolin Aulepp
Ja, ich habe ja gerade schon deutlich gemacht, dass der Senat bereits im erheblichen Umfang Mittel für die Kinder- und Jugendfarmen zur Verfügung stellt und dass wir an der Frage, wie können wir es erreichen, dass die Angebote der Kinder- und Jugendfarmen zielgruppengerecht aufgestellt werden und dementsprechend dann auch von den jeweiligen Zielgruppen entsprechend durch finanzielle Beiträge unterstützt werden können, gerade konzeptionell gearbeitet wird. Schulen, die sagen, wir wollen im Rahmen unseres Ganztags die Angebote der Kinder- und Jugendfarmen in Anspruch nehmen, weil sie zu unserem Sozialraum dazugehören oder weil wir auch weite Wege dafür in Kauf nehmen, um genau dieses Angebot wahrzunehmen, müssen ja ein passgenaues Angebot bekommen. Das kann reichen von, wie es im Moment auch ist, dass da sozusagen ein Gartenbereich zur Verfügung gestellt wird, wo eine Schulklasse einmal in der Woche zum Ackern hingeht, aber das können auch, je nachdem, wie man es konzeptionell aufstellt, auch umfangreichere pädagogische Angebote sein, die dann natürlich auch dementsprechend kostenintensiver sind. Da muss man sich ansehen: Was können und wollen die Schulen sich leisten? Es gibt Schulen, die sagen, wir haben in unserem Sozialraum eher eine Kooperation mit einem Sportverein, mit einer Musikschule, und die wollen das dann dementsprechend eher in Anspruch nehmen. Deswegen ist es notwendig, sich das tatsächlich auch ressortübergreifend und konzeptionell anzusehen. Da sind wir als Senat dabei, führen intensive Gespräche und schauen, welche Angebote da in Anspruch genommen werden wollen und dementsprechend auch sollen. Man muss ja auch schauen, dass man die Angebote so gestaltet, dass diejenigen, die dahin kommen, das tatsächlich auch in Anspruch nehmen wollen.
