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Dr. Andreas Bovenschulte

14.11.2023 Sitzungen 21/5

das Roll-out von Fortschritten im Bereich Digitalisierung und Automatisierung machen will, da gibt es immer zwei unterschiedliche Wege. Der erste Weg ist, man führt ganz neue Verfahren ein, das ist manchmal notwendig. Das ist aber häufig aufwendig, und die Ergebnisse lassen dann meistens länger auf sich warten, als man hofft. Der zweite Weg ist, wir haben ja Dutzende und Aberdutzende von Fachverfahren in der öffentlichen Verwaltung, und diese Fachverfahren werden jetzt schrittweise mit zusätzlichen Funktionen, künstlicher Intelligenz oder protokünstlicher Intelligenz angereichert, ganz einfach, weil immer mehr Schritte in den Fachverfahren – von der reinen Präsentation von Daten und dem Vorausfüllen von Bescheiden – dann tatsächlich auch inhaltliche Prüfungen übernehmen. Dasselbe erleben wir in der OfficeSuite, wo ja tatsächlich auch Outlook und Word und PowerPoint jetzt immer mehr mit künstlichen Intelligenzfunktionen angereichert werden. Die Strategie des Senats, auch wenn wir sie noch nicht niedergelegt haben, ist jedenfalls in meiner Sicht, dass wir das Potenzial der bestehenden Verfahren und ihre Erweiterungsmöglichkeit um Mechanismen künstlicher Intelligenz nutzen – in Klammern: Grundsätzlich kann natürlich jetzt schon jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mit künstlicher Intelligenz arbeiten, weil über den Internetzugang natürlich der Zugang auch zu ChatGPT und verwandten Programmen vorhanden ist, und ich kann Ihnen versichern, es wird auch schon in der Praxis damit gearbeitet, weil Bearbeiterinnen und Bearbeiter das natürlich nutzen, um ihre Produkte zu erstellen.

Alle Reden von Dr. Andreas Bovenschulte Protokoll (PDF) ↗