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Kristina Vogt

11.10.2023 Sitzungen 21/4

Ja, aber es ist schwierig, wenn ich hier brüllen muss. Ich wollte Herrn Michalik sagen, dass ich mit keinem Wort gesagt habe, dass wir hier nicht ausbauen können, sondern dass das nicht entscheidend dazu beiträgt, dass wir unsere Energieversorgungsprobleme gelöst kriegen, und dass natürlich für uns vor allen Dingen die Ausbauziele auf der Nordsee entscheidend sind. Deshalb setzen wir uns übrigens massiv dafür ein, dass wir den EnergyPort kriegen, und setzen uns massiv dafür ein, dass wir Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette, die alle Interesse haben, nach Bremerhaven an die Kante zu kommen, nach Bremerhaven kriegen. Wir setzen uns gerade massiv exzessiv jede Woche dafür ein, dass wir hier in Bremerhaven, in Bremen-Nord die Konverter gebaut kriegen. Das würde uns wirklich bei der Energiewende helfen, und es würde Bremerhaven und Bremen-Nord Arbeitsplätze und Wertschöpfung auf mindestens 20 Jahre sichern. (Abgeordneter Frank Imhoff [CDU]: Das streitet ja auch keiner ab!) Das sind alles die Sachen. Weil Sie gesagt haben, eine Aktuelle Stunde, was nützt das schon, wir haben andere Möglichkeiten. Aber das Parlament und die Abgeordneten haben das Recht, eine Aktuelle Stunde einzureichen. Wir diskutieren mit Herrn Habeck, wir diskutieren mit Herrn Scholz, wir diskutieren mit Herrn Wissing, wir diskutieren mit Herrn Lindner, und das im Übrigen in seltener Einmütigkeit quer über Parteigrenzen hinweg. (Abgeordneter Frank Imhoff [CDU]: Das sieht man ja!) Diese Einmütigkeit hätte ich hier heute in dieser Debatte zur Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie eigentlich auch gerne mit der Opposition gehabt. Da verlasse ich mich dann lieber auf die Kollegen von Ihnen in der Wirtschaftsministerkonferenz, da ist es einfacher. – Danke schön! (Beifall SPD, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE)

Alle Reden von Kristina Vogt Protokoll (PDF) ↗