Elske Hildebrandt
Herr Vizepräsident! Ganz kurz, warum wir hier vor allen Dingen über unsere Anliegen sprechen: Es ist unser Antrag mit vielen Anregungen, mit vielen Ideen. Zum anderen: Sie haben vorhin November 2025 45 tatsächlich gesagt, dass diese Vorziehung sinnlos sei. Da hatte ich den Eindruck, ich müsste noch einmal die Vorteile erläutern, dass diese Sprachstandsfeststellung ein Jahr vorgezogen wird – und nicht nur die, sondern auch die für manche Kinder daraus resultierende kompensatorische Sprachförderung. Sie haben gesagt, ich sei gar nicht auf Inhalte Ihres Entschließungsantrags eingegangen. Das stimmt nicht. Daran merke ich, dass Sie nicht zugehört haben. Ich habe einerseits diesen Punkt zu den „Meilensteinen“ erwähnt, die Sie da irgendwie präzisieren wollen. Da habe ich Ihnen gesagt: Ist Ihnen nicht klar, wie differenziert die „Meilensteine“ schon sind und wie die funktionieren? – Der andere Punkt betraf die Erweiterten Grundsätzen der elementaren Bildung: Darauf bin ich auch eingegangen und habe gesagt, dass das umgestellt wurde, um genau den Entwicklungen in der Bildungsforschung Genüge zu leisten. Auf die Änderung der Kita-Personalverordnung bin ich indirekt auch eingegangen, weil es gerade bei Mehrsprachigkeit in der Kita helfen kann, wenn Sprecher der Familiensprache vor Ort sind; das gilt auch für Ergänzungskräfte. Und Sie wissen, dass wir es im Zusammenhang mit den ukrainischen Fachkräften übernommen haben. Dann will ich noch einmal sagen: Es ist ganz wichtig – das haben die Expertinnen und Experten im Fachgespräch sehr, sehr deutlich gemacht –, dass der Fokus auf die alltagsintegrierte Sprachbildung gerichtet wird, dass es darum geht, Kinder in Interaktionen zu verwickeln und mit Sprache in kognitiv anregende Denkprozesse zu bringen. So funktioniert das, und das unterstützen wir mit unserem Antrag. (Beifall SPD und BSW)
