Ulrike Liedtke
Frau Abgeordnete, setzen Sie bitte Ihre Rede fort. Lena Kotré (AfD):* Das mache ich sehr gerne. – Herr Stohn, wenn Sie nicht einmal mehr in der Lage sind, eine Frage zu stellen, sondern versuchen, ein eigenes Statement abzugeben, kann ich Ihnen leider auch nicht mehr helfen. (Beifall AfD) Ich habe zwei Punkte genannt, kommen wir zum dritten Punkt: Sie kommunizieren mit der Idee, ein Angstraumregister einzuführen, indirekt mit den Kriminellen da draußen und sagen ihnen November 2025 25 sinngemäß, dass es gewisse Orte gibt, an denen die Polizei schlichtweg nicht genügend Ressourcen mobilisieren kann. Sie sagen den Kriminellen da draußen, dass es sich lohnt, in Brandenburg illegale Geschäfte zu machen, weil das Innenministerium eben nicht alle Register zieht, um die eigenen Bürger zu schützen und um Kriminalität effektiv zu bekämpfen. Aber wissen Sie, Herr Adler, so ganz neu ist Ihr Konzept gar nicht: Bürger vor Kriminalitätshotspots zu warnen – das wird schon gemacht. Wissen Sie wo? In Südafrika. In Südafrika gibt es dafür sogar ein einheitliches Verkehrszeichensystem: Straßenabschnitte werden als Hotspots für Überfälle oder Autoklau ausgewiesen. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, das auch in Brandenburg zu machen? Wäre für Sie ja nur logisch. Wenn dann jemand trotz Beschilderung durch das falsche Stadtbild spazieren geht und überfallen wird, ist er eben selbst schuld – und Sie sind fein raus. (Beifall AfD – Lars Hünich [AfD]: Messerverbotszonen sind ja auch super!) Meine Damen und Herren! Es ist höchste Zeit, dass Brandenburg sich nicht weiter lächerlich macht. Unser Antrag ist die effektive Medizin gegen schlechte Stadtbilder, und zwar überall in Brandenburg. Geben Sie sich einen Ruck, stimmen Sie unserem Entschließungsantrag zu. Wir alle wollen ein sicheres Brandenburg und keine südafrikanischen Verhältnisse. – Vielen Dank. (Beifall AfD)
