Ulrike Liedtke
Bitte schön. René Wilke (Minister des Innern und für Kommunales):* Ich glaube, es gibt eine Reihe von sehr intelligenten Lösungen, was das Thema angeht, und Ihre Frage ist nicht halb so klug, wie Sie gerade mit Ihrem Gesichtsausdruck suggerieren wollen. (Lars Hünich [AfD]: Boah, alter Falter! – Weitere Zurufe von der AfD) Es geht gar nicht darum, dass die Kommunen das Licht ausschalten müssen. Ein Großteil der Kommunen hat auf LED umgerüstet, und das sorgt dafür, dass die Kosten der Beleuchtung gar nicht so immens sind. (Beifall SPD) Das Zweite, das es ebenfalls an vielen Stellen gibt, sind intelligente Beleuchtungssysteme: Die Beleuchtung geht an und aus, wenn Menschen sich diesen Beleuchtungssystemen nähern. Das haben wir auch in meiner Stadt erprobt, in Parkanlagen. Da gibt es eine Art Grundbeleuchtung, die durchaus umweltschonend und energiesparend ist. Wenn sich jemand ab einer bestimmten Körpergröße nähert, also kein Fuchs und keine Katze, geht das Licht, eine Art Begleitlicht, an. Das ist eine umwelt- und naturschonende, kosteneffiziente Art und Weise, damit umzugehen. Es braucht aus meiner Sicht also keine Debatte über eine generelle Abschaltung in bestimmten Arealen, sondern eher intelligente Lösungen dieser Art, und ich weiß, dass viele Kommunen genau auf diese Art und Weise unterwegs sind.
