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Iris Spranger

11.09.2025 Sitzungen 19/70

Herzlichen Dank, Frau Präsidentin! – Sehr verehrter Abgeordneter Herr Matz! Wir haben es ja alle gehört: Die Warnapps sind auf den Handys angegangen. Um 11.45 Uhr kam die Entwarnung. Seit dem Jahr 2020 haben wir diesen bundesweiten Warntag. Im letzten Jahr sind bundesweit 97 Prozent der Menschen über diese Übungen informiert worden. Hier in Berlin haben auch wir einen Warnmix. Sie haben es hier im Saal gehört: Wir haben die Warnapps in unterschiedlicher Form – je nachdem, was jeder auf seinem Handy hat. Wir haben die Menschen sehr gut informiert. Es ist eine Übung. Ich habe natürlich überall, wo ich war und Gelegenheit hatte, auch heute früh, immer noch einmal gesagt: Bitte um 11 Uhr dann nicht den Notruf an-rufen. Es ist wirklich eine Übung. – Diese Übung wurde über Medien – über das Radio, das Fernsehen – angekündigt. Wir haben im Berliner Fenster entsprechende Mitteilungen gemacht; wir sind über Werbeflächen gegangen. Es ist also sehr gut vorbereitet worden, und dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Das Ziel ist, die Bevölkerung in Gefahrensituationen zu informieren und selbstverständlich die Systeme zu testen. Es gibt aber noch eine wichtige Frage, die ich auch immer wieder gestellt bekomme: So ein Warntag kann einen auch daran erinnern, ob man selbst die eigene Notfallvorsorge so gemacht hat, wie sie in so einer Situation, wie wir sie ja leider gerade in Treptow-Köpenick erleben müssen, gebraucht wird. Bin ich vorbereitet und habe selber eine Notfallsorge getroffen? – Daran sollte man an so einem Tag denken. Ich möchte es hier auch sagen, denn es werden immer andere Länder als vorbildlich hingestellt: Berlin ist gut vorbereitet. Wir haben auf der Seite „Katastrophenschutz im Land“ Checklisten. Das ist alles abrufbar; da kann man sich informieren, was notwendig ist, wenn es eine Gefahrensituation gibt. Was muss ich zu Hause auch vorrätig haben? – Und da kann ich immer nur sagen: Bitte diesen Tag auch noch einmal dafür nutzen! Wenn Sie noch nicht alles haben, schauen Sie auf die Listen. Die Innenverwaltung und andere haben das auch entsprechend auf ihren Seiten. Man kann sich solche Checklisten auch an den Kühlschrank pinnen. Das werde ich auch immer gefragt. – Herzlichen Dank!

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