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Christian Gräff

CDU 21.03.2024 Sitzungen 19/45

Frau Präsidentin! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe Kolleginnen und Kollegen! In der Tat, die Koalitionsfraktionen haben hier einen Antrag vorgelegt, weil wir finden, dass die Kreativwirtschaft in Berlin eine besondere Branche ist und nicht irgendeine. Sie hat gemeinsam mit der Gesundheitswirtschaft in den letzten Jahren das Wachstum sowohl an Beschäftigung als auch übrigens an Umsatzsteueraufkommen, wie wir ablesen können, getragen. Sie ist auch jemand, der für andere Branchen, beispielsweise Hotellerie, Gastronomie, den gesamten Tourismus in dieser Stadt, ein großes Pfund beizutragen hat. Deswegen sind wir der Auffassung, dass der Kreativwirtschaftsbericht ausgebaut werden soll. Ich glaube, wir bekommen mit diesem Bericht einen sehr guten Überblick darüber, was es in der Stadt gibt. Natürlich ist es eine Branche – wir werden ja an anderer Stelle heute noch im weitesten Sinne über Kreativwirtschaft sprechen, zum Ende dieser Plenarsitzung –, die man auch nicht immer in Gänze kennen kann, jedes Projekt, jedes Unternehmen, das sich mit dem Thema beschäftigt. Aber eines ist klar: Es ist eines der ganz großen Assets für Berlin, und es ist eine Branche, die ganz wesentlich zum Beschäftigungswachstum und zum Wirtschaftswachstum in dieser Stadt beigetragen hat. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir darüber einen guten Überblick bekommen. In der Verwaltung, in der wir auch in diesen Haushaltsberatungen – – Das möchte ich noch mal ausdrücklich sagen und mich auch bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken. Es gibt in dem Fall auch ein sehr großes Engagement von Herrn Staatssekretär Biel, nicht nur in den sozialen Medien, sondern auch wirklich ganz real, in echt ist er ganz aktiv in dieser Branche, in dieser Community. Ich glaube, dass Berlin als – jetzt werden einige natürlich wieder rumnölen an dieser Stelle – weltoffene Metropole, in die sehr viele Menschen sehr gerne kommen und auch sehr viele Unternehmerinnen und Unternehmer kommen, großes Potenzial hat. Wir sehen das beispielsweise ganz aktuell in den letzten Wochen im Fashionbereich – auch ein Bereich, der von der Verwaltung und der Politik sehr eng begleitet worden ist –, aber nicht nur; auch in der Musikszene und in vielen anderen Bereichen dieser Branche, die wachsen. Insofern möchten wir als Koalitionsfraktionen das nicht nur unterstützen, wie wir es im Doppelhaushalt getan und die Mittel für die Kreativwirtschaft ausgebaut haben, sondern wir möchten auch einen guten Überblick darüber bekommen. Insofern laden wir alle ein, daran mitzutun, auch mitzudiskutieren. Ich glaube, es gibt viele Felder gerade in einer solchen Branche, die sehr divers ist, auch in ihrer Ausprägung in – in Anführungszeichen – Untersegmente und -branchen, und man kann eben nicht alles kennen, was wir noch besser machen können. Das will ich an dieser Stelle ausdrücklich sagen. Das fällt mir jedenfalls bei vielen Initiativen auf, die ich auch nur am Rande wahrnehme, weil man nicht alle Veranstaltungen wahrnehmen kann und eben auch nicht einen Überblick über alle Unternehmen hat. Insofern nehmen wir alle wertvolle Hinweise aus dem Kreis der Interessierten und der Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Berlin in dieser Branche unterwegs sind, gerne auf. Insofern würden wir uns freuen, wenn Sie das als gesamtes Haus unterstützen würden. Wir freuen uns nicht nur auf die Berichterstattung, sondern auch auf die Diskussion in den zuständigen Ausschüssen – es ist ja nicht nur der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Betriebe – und bitten um Zustimmung. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU – Vereinzelter Beifall bei der SPD]

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