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Oda Hassepaß

GRÜNE 21.03.2024 Sitzungen 19/45

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Werte Gäste! Zu „unklar, woher das Geld kommen soll“ sage ich mal heute lieber nichts. [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN] Dieser Antrag führt mich zieldirekt zu meinem Lieblingsthema, dem Fahrrad, kostengünstig, schnell, effizient, ohne Lärm und Abgas und sogar noch gut für die Gesundheit. Das Fahrrad ist einfach ein Alleskönner. [Beifall von Dr. Bahar Haghanipour (GRÜNE)] Immer mehr Menschen haben das erkannt und sind aufs Rad umgestiegen. Über 30 Prozent pendeln bereits mit dem Fahrrad zur Arbeit. Auch die Nachfrage nach Leihrädern ist massiv gestiegen. Nextbike verzeichnet eine Zunahme von 72 Prozent allein im letzten Jahr. Das ist eine großartige Nachricht für die stadtverträgliche Mobilität. [Beifall bei den GRÜNEN und der LINKEN] Wie unverständlich und jammerschade ist es da, dass für diese positive Entwicklung nicht ausreichende Mittel im Haushalt bereitgestellt wurden. Der Senat will trotz der Rekordnachfrage das Angebot nicht ausweiten. Das ist nicht nachvollziehbar. Dabei müsste gerade die autoorientierte CDU ein Interesse daran haben, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und die Straßen nicht zusätzlich verstopfen. Stellen Sie sich doch nur mal vor: Wenn alle Radfahrenden morgen auch ins Auto steigen und sich mit einfädeln würden, dann würden die Straßen in dieser Stadt komplett lahmgelegt werden. Also, liebe Autospezis der CDU, es wird Zeit, den Menschen, die mit dem Rad unterwegs sind, einmal laut Danke zu sagen, danke für ihre Entschlossenheit, Wege durch den urbanen Dschungel auf dem Rad zu suchen, und das, obwohl viele Wege immer noch unsicher, unbefahrbar oder gar nicht vorhanden sind. Eine gut funktionierende Stadt wird es ohne die Lösung Fahrrad nicht geben, denn sowohl der private Bereich als auch der Wirtschaftsverkehr werden auf die Vorteile, die das Fahrrad bringt, nicht mehr verzichten.

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