Christian Gräff
Vielen Dank für die Frage! Wir sind uns vollkommen einig, um Ihnen die Antwort zu geben, dass das Thema natürlich unterschiedlich betrachtet werden muss und dass wir unterschiedliche Herausforderungen haben. Wir haben in der äußeren Stadt eine ganz andere Herausforderung als in der inneren Stadt. Das ist überhaupt gar keine Frage. [Silke Gebel (GRÜNE): Ah!] Sie haben vollkommen recht, es sind auch unterschiedliche Welten. Aber ich glaube schon, dass ich die andere Welt kenne. Ich glaube, Sie kennen die andere Welt nicht. Das fällt mir auch bei Kolleginnen und Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus bei Ihnen immer wieder auf, dass Sie die andere Welt gar nicht kennen oder ausblenden, eines von beiden. Ich möchte noch kurz auf zwei Themen eingehen, auf das Thema Energie. Darauf sind Sie gar nicht eingegangen. Wir glauben, dass die erneuerbaren Energien, das ist auch das Thema, was mit erneuerbaren Energien aus der Kreislauf- und Wasserwirtschaft geschöpft werden kann, dass das ein Thema ist, das möglicherweise auch sehr gut, nicht nur möglicherweise, bei den Berliner Wasserbetrieben aufgehoben ist. Und – das möchte ich an der Stelle auch noch mal sagen – die Frage nicht nur der Mischwasserversorgung, sondern der Trinkwasserversorgung insgesamt vor dem Hintergrund dessen, was energiepolitisch gemeinsam in der Metropolregion Berlin-Brandenburg, vor allen Dingen in Brandenburg, in der Lausitz, passiert, ist eine Frage, die nicht nur in den Ursachen dessen, was sich ändern wird, sondern auch in dem, wie man es managen muss, ändern muss. Ich glaube, da sind wir sehr fortschrittlich. Ich bin sehr froh, dass wir in dieser Koalition sind, dass wir diese Aufgabe den Wasserbetrieben übertragen. Die Kolleginnen und Kollegen, die damit jeden Tag zu tun haben, auch der Kollege Danny Freymark beispielsweise, der in unserer Fraktion sehr engagiert ist, werden sich diesen Themen gemeinsam in der Koalition widmen. Ja – um zum Schluss zu kommen –, das sind unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Herausforderungen. Auf die Zukunft gerichtet – noch mal – werden die Herausforderungen größer und nicht kleiner. Wir glauben, dass das bei den Berliner Wasserbetrieben gut gemanagt werden kann. Wir werden uns auch die Umsetzung, die operative Umsetzung, sehr genau anschauen, ob das so gemacht wird, dass es allen Herausforderungen in der inneren wie in der äußeren Stadt gerecht wird, da können Sie ganz sicher sein. Insofern halten wir das für einen sehr guten Antrag und würden uns sehr über breitestmögliche Zustimmung freuen. – Vielen Dank! [Beifall bei der CDU – Beifall von Derya Çağlar (SPD) und Jörg Stroedter (SPD)]
