Sandra Khalatbari
Sehr geehrter Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Liebe Betroffene! Es ist gut ein Jahr her; vor gut einem Jahr brachte ich erstmals eine Schriftliche Anfrage zur Unterstützung von Post-Vac-Betroffenen ein. Ich wollte wissen, wie der damalige rot-grün-rote Senat, die grüne Gesundheitssenatorin Betroffenen von Impfschäden hilft, welche Angebote es für diese Menschen gibt, welche Bemühungen der Senat bei diesem Thema hegt. Nicht nur ich wollte das wissen, sondern vor allem die vielen Betroffenen, jene Menschen, die sich mit Überzeugung in der Coronapandemie haben impfen lassen, um sich und andere zu schützen, jene Menschen, die solidarisch in der Krise sein wollten, jene Menschen, die nach der Impfung nicht mehr dieselben sind, die nicht mehr arbeiten, nicht mehr zur Schule gehen können, Menschen, die nicht mehr richtig leben können aufgrund der Impfung. Ich erinnere mich gut daran, wie sehr den damaligen Senat das interessierte, nämlich gar nicht. Die Antworten waren wirklich ernüchternd, keine Unterstützung, keine Hilfe, kein Interesse. Für mich und meine Fraktion war ab diesem Zeitpunkt ganz klar: Das ist nicht unser Verständnis von Politik, die sich um die Bürgerinnen und Bürger kümmert. [Beifall bei der CDU – Beifall von Mirjam Golm (SPD)] Wir haben das Problem ernst genommen und angepackt, zunächst mit dem Post-Vac-Gipfel im Bundestag, dann, indem wir die Hilfe von Post-Vac-, Post-Covid- und Long-Covid-Patienten im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben. Nun wird die Hilfe ganz konkret mit unserem vorliegenden Antrag.
