Christian Gaebler
Ich habe mich jetzt noch einmal in der Debatte zu Wort gemeldet, damit es keine Missverständnisse gibt. Ich will an der Stelle klarstellen: Es geht mir darum, – – [Unruhe – Zurufe von der LINKEN – Zuruf von Werner Graf (GRÜNE)] – Ja, Sie können noch einmal eine Rederunde machen. Viel Spaß! [Lachen und Beifall bei der LINKEN] Aber es ist mir an der Stelle tatsächlich wichtig, darauf hinzuweisen, dass ich gesagt habe: Ich habe mit Frau Gennburg gesprochen. Ich habe gesagt, dass sie – unabhängig vom Parteibuch der Senatorin oder des Senators, auch bei linken Senatorinnen und Senatoren – Baumaßnahmen verhindert hat. [Anne Helm (LINKE): Sie hat persönlich 100 000 Wohnungen verhindert? – Christian Gräff (CDU): Hat sie!] – Ja, doch. [Unruhe] Das bezog sich nicht auf die Senatsmitglieder selber, weil ich auch ungern über Leute spreche, die erstens Amtsvorgänger waren, mit denen wir auch gut zusammengearbeitet haben, und die zweitens auch einiges auf den Weg gebracht haben. Aber ich finde, es gehört schon zur Wahrheit dazu, dass diese Dialektik besteht, wie ich es einmal nennen will, zu sagen: Wir brauchen mehr Wohnraum! Wir brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum! Aber da, wo er geschaffen werden soll, finden wir dann tausend Gründe, warum es da genau nicht geht. So können wir nicht weiter arbeiten, und darunter haben auch meine Vorgängerinnen und Vorgänger gelitten, egal welches Parteibuch sie hatten. Und dazu stehe ich auch. [Beifall bei der CDU und der SPD – Elif Eralp (LINKE): Zweite Runde! Los geht’s! – Katalin Gennburg (LINKE): Nächste Rederunde! Wir sind schon ganz heiß!]
