Linda Vierecke
Nein, es ist meine erste Rede, ich möchte keine Zwischenfragen! [Beifall bei der SPD, der CDU, den GRÜNEN und der LINKEN] Die Stadtentwicklerinnen würden sagen: Na ja, weil es halt Bedarfe in der Stadt für Wohnraum, Schulen und Turnhallen gibt. – Ich sage, zur Ehrlichkeit gehört auch zu sagen, dass es Fälle geben wird, wo dieses höhere gemeinnützige Interesse dazu führt, dass man einzelne Parzellen opfern muss. Das passiert auch längst, aber wir müssen eben verhindern, dass aus den heute 71 000 Parzellen in Berlin jedes Jahr weniger werden. Hamburgs Innenstadt, das haben wir im Ausschuss letzte Woche alle gelernt, ist inzwischen kleingartenfrei. Das ist ein Szenario, das ich mir für Berlin nicht wünsche. Dagegen können wir hier über die Ressorts hinweg alle zusammen als Parlament etwas tun. Wir brauchen die Kleingärten für ein gesundes, soziales und ökologisches Stadtklima, kurzum, wir brauchen mehr als einen Kleingartenentwicklungsplan, wir brauchen eine langfristige und rechtssichere Lösung für die Kleingärten. Genau das gehen wir jetzt an. – Danke! [Beifall bei der SPD und der CDU – Vereinzelter Beifall bei den GRÜNEN]
