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Christian Gaebler

15.06.2023 Sitzungen 19/32

Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Herr Abgeordneter Otto! Vielen Dank für die Frage, die mir die Möglichkeit gibt, das mal etwas klarzustellen, was der „Tagesspiegel“ aus unserer Sicht etwas verkürzt berichtet hat. In den Anlagen zur Auslobung waren sämtliche uns vorliegende Planunterlagen zum bestehenden Stadion beigefügt. Das waren im Einzelnen die Draufsicht, die Ansichten und Schnitte des Tribünengebäudes von 1987, die Aufmaßpläne der BIM aller Geschosse als PDF, DWG und DXF sowie das Brandschutzkonzept. Hier sind also mitnichten nur Sachen aus dem Brandschutzkonzept übermittelt worden, sondern auch alles, was uns an Plänen vorliegt. Wenn der BI weitere Pläne vorgelegen haben und sie der Meinung war, diese seien nicht mit einbezogen worden, hätte sie im Preisrichterkolloquium auch schon die Möglichkeit gehabt, diese zur Verfügung zu stellen. Die BI war nämlich im Preisrichter- und im Sachverständigengremium mit mehreren Personen vertreten. Die Unterlagen, die wir zur Verfügung gestellt haben, sind übrigens online verfügbar – ich lese die Internetadresse hier jetzt nicht vor, gebe sie Ihnen aber gerne –, insofern ist aus unserer Sicht das Verfahren rechtskonform. Alle relevanten Unterlagen waren der Auslobung beigelegt. Es gab auch keine Rüge von anderen Wettbewerbsteilnehmenden. Insofern gehen wir davon aus, dass dieser Vorwurf, sagen wir mal, etwas konstruiert ist und eher darauf abzielt, das Verfahren weiter zu verzögern. Da wir ein dringendes Interesse daran haben, dort ein neues, inklusives Stadion zu bauen, werden wir weiterhin daran arbeiten. Aktuell wird die Ausschreibung der Schadstoffentsorgung vorbereitet. Diese soll dann ab dem vierten Quartal 2023 durchgeführt werden, und die Abrissarbeiten sind in den kommenden Jahren geplant.

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