Dr. Bahar Haghanipour
Frau Senatorin Günther-Wünsch, Sie haben das Wort. Senatorin Katharina Günther-Wünsch (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie): Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Sehr geehrter Abgeordneter Schmidt! Die Verwunderung ist groß, warum ich beim Therapiebad aufstehe – weil die Angelegenheit uns berührt. Das ist ein großes Gelände. Es beinhaltet inzwischen drei Gebäude. Wir haben die JFK-Schule, wir haben das Therapiebad, das an PrimaVita vom Krankenhaus Waldfriede übergeben worden ist, und wir haben eine Kita auf dem Gelände. Als das 2016 vom Bezirk an die BIM übertragen worden ist, war allen klar, dass alle Gebäude einen großen Sanierungsbedarf haben. Die Debatte, die bedauerlicherweise in der Vergangenheit aufgekommen ist, dass das Therapiebad zugunsten des Sanierungsbedarfs der JFK geschlossen wird, können wir momentan so nicht bestätigen. Was die aktuellen Verhandlungen betrifft, sind wir dabei, den Betrieb an dem Therapiebad zu verlängern, gleichwohl wir eine Bedarfsanalyse durchführen, wie groß der Sanierungsbedarf sowohl am Schulstandort ist als auch beim Bad, obwohl das Bad nicht in unserer Zuständigkeit liegen würde, und der Kita. Wir müssen ganz klar sagen, dass die Situation am JFK so ist, dass wir eine Mensa brauchen. Momentan essen die Kinder der JFK in der Aula. Das ist, wie Sie alle wissen, kein schöner Zustand. Den haben wir an vielen Schulen. Auch die JFK ist so gewachsen, dass die Aula nicht mehr ausreichend ist und wir dringend einen anderen Standort brauchen. Wir analysieren und prüfen gerade die Bedarfe auf dem Grundstück. Unser Ziel ist es, alle drei Standorte zu erhalten und zunächst gemeinsam mit dem Bezirk in Gesprächen dafür zu sorgen, dass das Therapiebad geöffnet bleibt, zumindest während des Zeitraums der Bedarfsplanung und darüber hinaus auch. Wobei ich noch einmal betonen möchte: Grundsätzlich liegt das Therapiebad nicht in unserer Zuständigkeit. Das Haus SenBJF ist für die Schule JFK und für den Ausbau der Mensa zuständig, aber wir wollen das gemeinsam mit allen anderen Beteiligten auf dem Gelände klären. – Danke!
