Katalin Gennburg
Danke, Herr Kollege, sehr freundlich von Ihnen! Ich würde ganz gerne wissen, ob Sie noch mal erklären können: Wenn Sie sagen, dass das „Klassenkampfparolen“ sind, wie bewerten Sie denn die historische Erfahrung, dass nach 1990 insbesondere in Ostdeutschland Betriebe zum Beispiel auch besetzt und dann in Eigenregie in Genossenschaften weitergeführt wurden, die heute zum Teil sehr erfolgreich sind? Und ist Ihnen bekannt, dass die Beschäftigen in den Warenhausstandorten zum Teil selbst sagen: Wir würden das sehr gerne weiterführen! –, und dass es eigentlich darum gehen muss, mit denen das Bündnis zu machen, anstatt Signa als Immobilienkonzern die Steuergelder hinterherzuwerfen [Beifall von Anne Helm (LINKE)] und Ewigkeitsgarantieren für Eigentumsrechte auszusprechen?
