Christian Gaebler
Vielen Dank, Frau Präsidentin! – Meine Damen und Herren Abgeordnete! Herr Abgeordneter Schenker! Zum einen hat Vonovia nur gesagt, sie werde mit Neubeginnen bei den Projekten zurückhaltend sein. Ansonsten führen sie ihre Bauprojekte in Berlin, die sie schon angefangen haben, fort – ob im gleichen Tempo oder nicht, muss man erst einmal sehen. Auf jeden Fall sind wir an dem Thema dran. Wir schauen auch bei Projekten, die Projektentwickler jetzt erst einmal auf Eis legen, ob eventuell landeseigene Gesellschaften einspringen können. Wobei natürlich auch die mit den Kosten am Baumarkt und insbesondere mit der Zinsentwicklung ihre Schwierigkeiten haben. Wir schauen, wie wir die Wohnungsbauförderung noch einmal deutlich verbessern können, um gerade den Bau von preisgebundenen Wohnungen zu beschleunigen und zu verstärken. Am Ende kann ich immer nur sagen: 20 000 Wohnungen entsprechen dem Bedarf, der sich als Durchschnitt für die nächsten zehn Jahre aus dem ergibt, was wir an Zuwächsen schon hatten und haben. Jede Wohnung, die gebaut wird, schafft ein neues bezahlbares Zuhause für Menschen in der Stadt. Insofern zählt jede Wohnung. Wenn wir 20 000 erreichen, dann entspricht das dem Bedarf. Wenn wir etwas weniger erreichen, liegt das unter dem Bedarf. Das ist aber kein Grund für Häme, sondern ein Grund zu gucken, wie wir gemeinsam dazu beitragen können, dass schneller und mehr gebaut wird. [Katina Schubert (LINKE): Sie regieren mit der CDU, nicht mit uns!] – Ich gucke auch deshalb auch in Ihre Richtung und in Richtung der Grünen, weil es eine gemeinsame Aufgabe ist. Sie sind in Bezirken in der Verantwortung und können dort mithelfen, dass Sachen vorangebracht werden. Ich würde auch sehr dafür werben zu schauen, wie wir gemeinsam Dinge voranbringen, entscheiden und umsetzen können. Da bleibt vielleicht das eine oder andere Projekt auf der Strecke. Wenn dafür andere Projekte endlich fertig werden, haben wir gemeinsam etwas für die Stadt erreicht. Das muss, glaube ich, das Ziel sein. Wir sollten weniger darüber reden, was wir nicht schaffen, sondern schauen, was wir gemeinsam schaffen und voranbringen können. [Torsten Schneider (SPD): Schluss mit der grünen Blockade!]
