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Ulrike Gote

15.12.2022 Sitzungen 19/23

Vielen Dank auch für diese Frage! – Die Überlastung der Notaufnahmen ist ja nichts Neues. Auch das ist im Übrigen ein bundesweites Phänomen, was daran liegt, dass wir hier schon seit vielen Jahren eine strukturelle Unterversorgung haben, leider, die im Grunde nur durch Bundesgesetzgebungen behoben werden kann, wo jetzt entsprechende Maßnahmen und Expertenkommissionen dazu Empfehlungen vorlegen. Ich hoffe, dass wir da im nächsten Jahr tatsächlich ein Stück weit weiter kommen. Es trifft natürlich auf eine Situation, wo wir einen erhöhten Fachkräftemangel haben, wo wir Mitarbeitende haben, die seit Jahren am Limit arbeiten. Hier treffen also zwei Dinge aufeinander. Dass es jetzt eine Zunahme gegenüber anderen Lagen, die wir schon kennen, gibt, kann ich so nicht sagen. Es ist immer wieder so, dass sich Notaufnahmen abmelden. Aber wir sind auch hier in einer guten Steuerung, dass wir natürlich die Menschen dort unterbringen und aufnehmen können, wo noch Betten im Hintergrund da sind, falls eine stationäre Aufnahme notwendig wird. Das läuft im Prinzip. Wir sind in sehr guten Gesprächen mit der KV, was die integrierte Zusammenarbeit mit Notfallpraxen angeht. Hier hat die KV in den letzten Monaten schon sehr stark mitgearbeitet und das Angebot ausgeweitet. Wir versuchen, das aufrecht zu erhalten, um solche Situationen möglichst zu vermeiden.

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